der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons St.Gallen |
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Ausgabe 07-08/2010 ![]() Diese Ausgabe als PDF |
Aus den Gemeinden
«Poschtitäsche» in Wil eröffnet / Walenstadt: Kirche auf der Seebühne / YPoM: Ein Feuer geht durch den Kanton
«Ermöglichen statt Überfordern …»Das neu konstituierte Parlament der Evang.-ref. Kirche des Kt. St.Gallen hat am 28. Juni engagiert die Zulassungsbedingungen zur Konfirmation diskutiert. Derzeit kann konfirmiert werden, wer vor dem Konf-Unterricht auch den Religionsunterricht in der Oberstufe besucht hat. Obligatorien im ausserschulischen Bereich kennt die St.Galler Kirche seit 1999 nicht mehr – damals wurden die Jugendgottesdienste als Vorbedingung gestrichen. Diese Situation gab Anlass zu einer Motion. Die Synode beauftragte eine Kommission, welche die «geistliche Begleitung von Kindern und Jugendlichen in der St.Galler Kirche» umfassend neu konzipiert hat. Die Synode sollte nun ein darauf basierendes, 44-seitiges Konzept des Kirchenrats «zustimmend zur Kenntnis» nehmen und den Kirchenrat zu konkreten Schritten beauftragen.
Weltgemeinschaft der Reformierten
Am 18. Juni wurde in Grand Rapids (USA) die «Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen» WRK gegründet. Sie umfasst 80 Millionen Reformierte Chris-ten in über 230 Kirchen. Der SEK vertrat die Schweizer reformierten Kirchen bei der Gründungsversammlung. «Ein historischer Augenblick: Die reformierten Kirchen haben sich eine weltweite theologische Grundlage gegeben.» So bilanziert Thomas Wipf, Ratspräsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK, die Vereinigende Generalversammlung der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen WRK vom 18.–28. Juni in Grand Rapids. Der Reformierte Weltbund und der Reformierte Ökumenische Rat hatten sich in Grand Rapids zur WRK zusammengeschlossen. Für Wipf bedeutet der Zusammenschluss einen «theologischen Meilenstein», da sich die WRK-Kirchen gegenseitig Taufe und Mitgliedschaft anerkennen und einander Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft gewähren werden. Erfreut zeigte sich Wipf über die Entscheidung der WRK, ihren Sitz im Ökumenischen Zentrum in Genf anzusiedeln. >>>mehr
Gottfried Locher wird SEK-Präsident
Die Abgeordneten des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK), die am 14. Juni in Herisau den SEK-Präsidenten wählten, hatten es nicht leicht. Gleich drei Kandidaten stellten sich zur Wahl: der Berner Theologe Gottfried Locher, der Luzerner Synodalratspräsident David Weiss und der Walliser Pfarrer Didier Halter. Zwischen Weiss, der von den meisten kleineren Kantonalkirchen unterstützt wurde, und Locher, der auf die Stimmen der grossen Kantonalkirchen zählen konnte, kam es zum Kopf-an-Kopf-Rennen. Mit der Kandidatur von Gottfried Locher und David Weiss verbanden sich verschiedene Kirchenvorstellungen. Die kleineren Kantone erkannten es als wichtige Aufgabe des SEK-Ratspräsidenten, die Gräben in der Kirchenlandschaft zu überbrücken. >>>mehr
Thomas Wipf gratuliert Bischof Koch / TG: kein neuer Internetauftritt / Missionssynode mit neuer Spitze / Pfr. Felix Tschudi gestorben |
«echtzeit»-Gottesdienst
Studienreise nach Israel
Glaubensfragen?
Leserbriefe
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