der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons St.Gallen |
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Ausgabe 01/2004 ![]() Diese Ausgabe als PDF |
EditorialLiebe Leserin, lieber Leser Wieder stehen wir vor einem neuen Jahr. Was es uns wohl bringen wird? Vielleicht haben Sie schon diese oder jene Prognose gelesen, etwaüber wirtschaftliche oder soziale Entwicklungen, terroristische Bedrohungen usw. Auch Horoskope haben jetzt Hochkonjunktur, vor allem was die persönliche Zukunft betrifft. Solche Voraussagen deuten die Zukunft aber meist als Fortsetzung der Gegenwart oder gar als ein über uns verhängtes Schicksal. >>>mehr
«Liebt eure Feinde» - Ein nicht gangbarer Weg?«Ihr habt gehört,dass gesagt wurde: ‹Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.› Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die,die euch verfolgen.Dann werdet ihr Söhne und Töchter eures Vaters im Himmel.Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.» (Mt.5,43–45) >>>mehr
Gewaltfreiheit – ein Schatz im Acker? - Vier Visionen für eine friedliche WeltEntgegen einem weitverbreiteten Missverständnis bedeutet Gewaltfreiheit nicht passives Erdulden der Gewalt oder gar ein Ausweichen. Vielmehr handelt es sich dabei um eine höchst aktive Haltung, in der man sich den Problemen stellt, sie anpackt und gegen das Unrecht Widerstand leistet. Noch ist die Dynamik, die in einer gewaltfreien Handlung steckt, kaum erforscht. Dass der verborgene Schatz im Acker ans Licht kommen kann, zeigt Ueli Wildberger in vier Visionen. >>>mehr
Häusliche Gewalt geht alle an - Vom Umfeld des neuen Polizeigesetzes«Wer schlot, goht», «Gewalt.Los» – diese Leitmotive leuchten ein. Mit dem neuen Polizeigesetz kann die Polizei bei ernsthafter Gefährdung eine Wegweisung des Täters verfügen. Häusliche Gewalt ist keine Privatsache mehr. «Am Freitag, 10. Januar 2003, wurde Herr XY aus der ehelichen Wohnung gewiesen, nachdem die Polizei erneut von Nachbarn alarmiert worden war.» Einen Tag später wird die persönliche Situation der «gewaltbetroffenen Frau» aufgenommen: >>>mehr
«Wir reden nicht über Hass» - Interview mit Arno GruenWie vor ihm Erich Fromm versucht der Psychoanalytiker Arno Gruen die menschliche Destruktivität zu verstehen. Und wie Fromm bringt er das Erbe der Religion therapeutisch neu zur Sprache. Kirchenbote:Ist Hass für Sie ein Modethema der letzten Monate? Arno Gruen:Nein. Hass wird noch immer nicht wahrgenommen als das, was es ist: Hass ist ein integraler Teil vom Menschsein in unserer Kultur. Aber wir verschweigen das. Wir reden davon, dass Terroristen und andere religiös motiviert sind. Wir reden nicht über Hass. Das wird verdeckt. >>>mehr
Religion – ein Hindernis der Integration? - Gott spricht vielfältig unter den MenschenDer vor vier Jahren gegründete «Runde Tisch der Religionen» pflegt interreligiöse Gespräche nach innen, aber immer wieder auch öffentlich. Am 2. Dezember stellt er sich in der Offenen Kirche St.Leonhard der Frage, ob religiöse Überzeugungen ein Hindernis für die Integration sind. Mit der Frage nach der Motivation zum Dialog eröffnete Clara Obermüller, ehemalige Sternstunden-Moderatorin, die Gesprächsrunde. >>>mehr |
Glaubensfragen?
Leserbriefe
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