der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons St.Gallen |
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Ausgabe 01/2004 ![]() Diese Ausgabe als PDF |
«Der stille Schaffer im Untergrund» - Archivar Max FreiIm Untergeschoss des evangelischen Kirchgemeindezentrums in Rorschach liegt der Arbeitsplatz von Max Frei. Die hell gestrichenen Wände, sofern sie nicht durch Aktenschränke verstellt sind, zieren alte und neue Fotos. Man merkt kaum, dass es sich um einen Kellerraum handelt – freundlich, ja beinahe gemütlich ist es hier. 45 Jahre lang war Max Frei Primarlehrer: zuerst in Krinau, wo er nicht nur die 1. bis 8. Klasse unterrichtet hat, sondern auch als Organist und Kirchenchorleiter wirkte – dann bis 1995 in Rorschacherberg, wo er zusätzlich in der Lehrerfortbildung tätig war. Nach seiner Pensionierung suchte Max Frei ein neues Tätigkeitsfeld, wo er die Computerkenntnisse, die er sich als Lehrer angeeignet hatte, anwenden konnte. – Archivar der Evangelischen Kirchgemeinde Rorschach? War es das, was er wollte? >>>mehr
Interview mit Archivar Max Frei
Was enthält ein Kirchgemeindearchiv? Wir unterscheiden zwischen Pfarrarchiv und Kirchgemeindearchiv. Das Pfarrarchiv geht auf die Anfänge einer Kirchgemeinde zurück. Es handelt sich um schön gebundene Kasualienbücher, in welchen Taufen, Konfirmationen, Eheschliessungen und Bestattungen chronologisch aufgeführt werden. Weil die politischen Gemeinden erst seit 1875 Zivilstandsangaben führen, sind die Pfarrbücher von grosser Bedeutung, etwa für die Erstellung von Stammbäumen. Davon zu unterscheiden ist das Kirchgemeindearchiv, wo wichtige Akten der Gemeinde aufbewahrt werden: Urkunden, Verträge, Amtsberichte, Akten zu Pfarrwahlen, Fotos, Schriften usw. Dazu gibt es von der Kantonalkirche einen aktualisierten Registraturplan mit integrierter Fristenliste. Wir archivieren auch die Kirchenboten seit den Anfängen. Denn auf den Gemeindeseiten finden sich Angaben über das Leben der Gemeinde, die auf andern Wegen kaum zu erhalten sind. Alle fünf Jahre lassen wir die Kirchenboten binden. >>>mehr |
Glaubensfragen?
Leserbriefe
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