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 Ausgabe 01/2004 
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Renate Meyer kündigt Rücktritt an - Wintersynode 2003

Die Mitglieder der Evang.-ref. Synode des Kantons St.Gallen erfuhren an der Sitzung am 1. Dezember, dass Kirchenratsvizepräsidentin Renate Meyer-­Koprio, Nesslau, im Lauf des Jahres 2004 aus der Exekutive zurücktritt.

Am Ende der Synode gab Renate Meyer-­Koprio bekannt, dass sie spätestens in ­einem Jahr ihr Amt als Kirchenrätin niederlegen wolle. Das von Dr. Walter Würzer präsidierte Kirchenparlament dankte mit langem Beifall sowohl für ihren Einsatz in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Liegenschaften als auch für die Arbeit des von ihr präsidierten Jubiläumskomitees. Dem Kirchenbezirk Toggenburg ist es aufgetragen, für eine Kirchenratskandidatur zu sorgen.

Anstelle von Pfarrer Carl Boetschi wählte die Synode Pfarrer Dr. Pius Helfenstein, Rorschach, zum Vizedekan des Kirchenbezirks St.Gallen. In die Redaktions- und Verlagskommission für die Herausgabe des Kirchenboten wurde der angehende ­Jurist Alexander Schär aus Rapperswil gewählt.

Finanzausgleich neu regeln

Der Finanzausgleich soll auf Grund ­einer Motion neu gestaltet werden. Nach Abklärungen bei andern kirchlichen Institutionen denkt der Kirchenrat an ein Regelwerk, wie es der Katholische Konfessionsteil im Kanton St.Gallen kennt. Die zu treffenden Massnahmen sollen einen sparsamen Haushalt, regionale Zusammenarbeit und einen zukunftsgerichteten Strukturwandel fördern. Die Synode nahm den Vorschlag des Kirchenrats zur Kenntnis, wenn auch nicht zustimmend. Die Gemeinden wollen noch deutlicher erkennen können, wo sie ein Anrecht auf Unterstützung haben. Eine Synodalkommission soll den kirchenrätlichen Entwurf beraten und transparenter machen.

Der Voranschlag 2004 der St.Galler Kirche sieht ein Defizit von 95 000 Franken vor. Für die Erneuerung der Liegenschaft «Steinbock» in St.Gallen, des Studen­tenhauses und Sitzes des Universitätspfarramts, wurden 480 000 Franken bewilligt. Die Bauarbeiten stehen im Zusammenhang mit dem Wechsel im Universitätspfarramt von Pfarrer Dr. Frank Jehle zu Pfarrer Markus Anker im Verlauf des kommenden Jahres. kid/fis

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