der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons St.Gallen |
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Ausgabe 01/2004 ![]() Diese Ausgabe als PDF |
Kurznachrichten
Nachrichten zu folgenden Themen: H.J. Fehle neu bei "Wort zum Sonntag", römisch-katholische Kirche Baselland gegen das Pflichtzölibat, Zürcher Kirchenvorlagen verworfen
Krinauer Pfarrer H.J. Fehle im neuen Team für das «Wort zum Sonntag»Ab 1. Januar 2004 werden zwei Frauen und drei Männer das neue Team für das «Wort zum Sonntag» am Samstagabend auf SF 1 bilden: Dazu gehören auf evangelisch-reformierter Seite neben Elisabeth Martinek auch der Krinauer Pfarrer Hans Jörg Fehle (im Bild). Schwester Uta Fromherz und Beat Venetz vertreten die römisch-katholische Seite, Pfarrer Michael Bangart die Christkatholische Kirche. RNA/comm. Gegen Zölibat und für Frauen-PriesterweiheAuch die Römisch-katholische Kirche Baselland ist gegen das Pflichtzölibat und für die Frauen-Priesterweihe. An ihrer Herbstsynode unterstützte sie eine entsprechende Erklärung der Luzerner Katholiken an Bischof Kurt Koch klar mit 87:2 Stimmen. Zuvor hatten bereits die St.Galler Katholiken die Luzerner Erklärung unterstützt; dort unterschrieben 147 der 180 Abgeordneten einen entsprechenden Brief. Die Luzerner Synode hatte sich am 5. November gegen das Pflichtzölibat und für die Ordination (Priesterweihe) der Frauen ausgesprochen. Die Luzerner Erklärung spricht von Vorschriften und Gesetzen, die für viele Katholikinnen und Katholiken in der Schweiz nicht mehr nachvollziehbar seien; die starre Haltung der Amtskirche schade auch dem Image der Kirche. Sie verlangt die Rehabilitation von Priestern, die wegen einer Verletzung des Pflichtzölibats dispensiert worden sind. Freiwillig sei das Zölibat glaubhafter. RNA Nach der Zürcher KirchenabstimmungDie Zürcher Kirchenvorlagen, mit denen Kirchen und Staat ihr Verhältnis neu regeln wollten, sind in der Volksabstimmung verworfen worden. Einzelne Punkte sollen aber, so hofft man, Eingang in die neue Kantonsverfassung finden. Das Abstimmungsergebnis vom 30. November bedeutet zunächst einfach, dass es im Verhältnis von Kirche und Staat beim Status quo bleibt. Politisch hofft man bei den unterlegenen Befürwortern, einzelne Punkte der Vorlagen in die Revision der Kantonsverfassung einbringen zu können, die gegenwärtig im Verfassungsrat vorbereitet wird. Zwar ist vorläufig keine neue Trennungsinitiative geplant; der Zürcher Kirchenratspräsident Ruedi Reich gäbe einer solchen auch weniger Chancen: «Das Volk ist auch gegenüber Privatisierungsentwürfen misstrauisch.» Aber in welche Richtung Gegner der Kirchenvorlagen gehen wollen, zeigte sich schon am Montag: Die SVP-Fraktion reichte im Kantonsrat einen Vorstoss ein, nach dem die Kirchensteuern für juristische Personen freiwillig werden sollen. RNA |
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