der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons St.Gallen |
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Ausgabe 07-08/2010 ![]() Diese Ausgabe als PDF |
Mit Blick auf Gewalt und Konflikte hat der Glaube zwei Gesichter. Er ist Brandstifter und Feuerwehrmann gleichzeitig, indem er Gewaltlegitimation und Gewalteindämmung zugleich umfasst. Einerseits wird insbesondere gegen die monotheistischen Religionen der Vorwurf erhoben, Quelle und Voraussetzung von gewaltinklusiver Intoleranz zu sein. Andererseits werden gerade in diesen religiösen Traditionen Ansätze wahrgenommen, denen eine wichtige Funktion bei der Bewältigung von Konflikten zukommt. In neuerer Zeit hat die Debatte um die ambivalente Rolle von Religion mit teilweise religiös motivierten Terror- und Antiterroraktionen neuen Zündstoff erhalten. Die Ringvorlesung verfolgt das Ziel, den Themenkomplex Religion, Konflikt und Konfliktbewältigung aus interdisziplinärer Perspektive zu beleuchten und relevante Aspekte besonders hervorzuheben. 24. April: Streitende Mönche. Ein Beitrag zur Streitkultur in unserer Zeit; mit Abt Martin Werlen, Kloster Einsiedeln 8. Mai: Die andere Backe hinhalten? Chancen und Grenzen der Gewaltüberwindung Jesu nach der Bergpredigt (Matthäus 5–7); mit Referent: PD Dr. theol. Moises Mayordomo, Universität Bern 15. Mai: Jihad und Kreuzzüge: überholt oder aktuell?; mit Prof. Dr. Albert A. Stahel, Militärakademie ETH Zürich/Universität Zürich 22. Mai: Gibt es eine christliche «Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat»? Zur politischen Verantwortung der Kirche; mit Dr. Frank Mathwig, Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund/Institut für Theologie und Ethik, Bern 29. Mai: Gewaltüberwindung durch die Entwicklung interkultureller und interreligiöser Sensibilität; mit Guido Baumann, Luzern |
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Studienreise nach Israel
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