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 Ausgabe 05/2013 
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Reformationskollekte 2004 für Genfer Kirche

Die Schweizer Reformierten feiern ihren Reformationssonntag am ersten Sonntag im November. Seit fast 100 Jahren wird an diesem Tag in der ganzen Schweiz die Reformationskollekte erhoben. Sie ist jeweils für eine Gemeinde mit finanziellen Schwierigkeiten bestimmt, meist in einer Gegend, wo die Reformierten in der Minderheit sind. In diesem Jahr werden zwei Genfer Gemeinden bei der Sanierung ihrer Kirchen unterstützt.

Seit der Trennung von Kirche und Staat im Jahr 1907 befindet sich die Protestantische Kirche Genfs in einer heiklen Lage. In der Nachfolge ihres Kirchenvaters Calvin will sie eine Volkskirche bleiben, die offen ist für alle. Um diesen Dienst zu leisten, ist sie auf Spenden angewiesen. Die Kirchensteuerrechnung kann, muss aber nicht bezahlt werden. Um ihre vielen historischen Kirchengebäude zu erhalten, ist die Genfer Kirche auf die Hilfe des Schweizer Protestantismus angewiesen.

«Um ihre vielen historischen Kirchengebäude zu erhalten, ist die Genfer Kirche auf die Hilfe des Schweizerischen Protestantismus angewiesen.»Zum einen Teil geht die Reformationskollekte an die Kirchgemeinde Montbrillant im Zentrum Genfs, welche ihr 1959 erbautes Kirchgemeindezentrum sanieren muss. Wie viele Bauten aus den 60er Jahren ist dieses Gebäude in die Jahre gekommen und hat unter der Luftverschmutzung gelitten. Der andere Teil der Kollekte wird für die Renovation der 1898 erbauten Kapelle Vésenaz verwendet. Sie wurde gebaut, als sich der reformierte Glaube in den 1816 zum Kanton Genf gestossenen
savoyischen Gemeinden ausgebreitet hatte. Die Kirchgemeinde Anières-Vésenaz zählt heute etwa 2000 reformierte Haushaltungen und bietet auch Reformierten aus dem benachbarten Frankreich eine spirituelle Heimat. Die Reformationskollekte wird von der Vereinigung der Protestantisch-kirchlichen Hilfsvereine der Schweiz koordiniert. as

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