der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons St.Gallen |
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Ausgabe 06-07/2013 Diese Ausgabe als PDF |
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser
«Das ist Seelsorge über den Tod hinaus», war mein Empfinden. Nicht nur die Lebensdaten und -verhältnisse der Verstorbenen waren festgehalten, sondern auch deren Wesen. Der Pfarrer musste sich nochmals innig mit diesen Personen verbunden haben – er hat sie schliesslich auch als Lebende gekannt und hat mit ihnen ein Stück Lebensweg geteilt. Dieses Buch wird nun im Archiv lagern. Viele werden darin nicht lesen. Und im Vergleich zum Buch des Lebens, in dem Gott unser Wesen festhält, ist diese Schrift von geringer Bedeutung. Mich aber hat das Buch veranlasst, die tieferen Dimensionen von Seelsorge zu empfinden. Seelsorge hat mit Interesse und Aufmerksamkeit zu tun, auch mit Zeit, die wir den Mitmenschen schenken. Und es ist ein kleines Wunder, wenn es eine erfüllte Zeit wird, die auch für die Ewigkeit ihren Wert hat. Solch heilsame Zeit kann überraschend neue Wege eröffnen, webt das zarte Band, das Menschen bleibend verbindet und baut an der neuen Schöpfung, die wir erwarten. Auf diese unsichtbaren, aber doch wesentlichen Dimensionen zwischen
den Seelen versuchen die Texte und Bilder dieser Nummer zu weisen. Was
dereinst im Buch des Lebens über uns zu finden sein wird, hat ja nicht
nur damit zu tun, wie wir für unsere Seele gesorgt haben, sondern in
echter Sorge für andere Seelen auf unserm Lebensweg gegangen sind. Andreas Schwendener |
auftrag 2/2013 mit Schwerpunkt «Macht und Mission»
Was soll Mission im 21. Jahrhundert? Wer sich ein zeitgemässes Missionswerk nennt, hat internationale demokratische Strukturen eingeführt und setzt auf den Dialog auf Augenhöhe zwischen allen beteiligten Partnern. Doch ist dieses Modell überhaupt lebbar? >>>mehr
Glaubensfragen?
Leserbriefe
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