der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons St.Gallen |
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Ausgabe 05/2013 Diese Ausgabe als PDF |
SozialesOffene Türen bei der HEKS-Regionalstelle Ostschweiz / Gesucht: Kinderwagen usw. / Armut sichtbar machen / www.spitalseelsorge.ch / Neues vom «Wort zum Sonntag» / Caritas sucht Mentoren
Offene Türen bei der HEKS-Regionalstelle OstschweizAus drei HEKS-Standorten in Amriswil wurde ein Standort: Die HEKS-Regional-stelle befindet sich neu seit Juli 2009 gemeinsam mit HEKS TG job und HEKS in-fra in den neuen Räumlichkeiten an der Weinfelderstrasse 11. Am 28. August 2009 fand in feierlichem Rahmen ein Tag der offenen Tür statt. Der Leiter der HEKS-Regionalstelle Ostschweiz André Brugger betonte, wie wichtig es ist, Synergien zu nutzen – am neuen Ort seien nun die Kommunikationswege kürzer. «Optimale Voraussetzungen für die Arbeit», so Brugger. Die HEKS-Regionalstelle Ostschweiz leistet mit lebensbezogenen Projekten einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ihr anwaltschaftlicher Einsatz fördert die Chancengleichheit aller Menschen unabhängig von Kultur, Religion, Status und Geschlecht. Sozial benachteiligte Menschen erhalten Unterstützung und machen wichtige Schritte in ein selbstverantwortliches und eigenständiges Leben. Schwerpunkte in der Region sind auch die Sprachvermittlung und Frühförderung von Kindern. Für die Teilnehmenden von HEKS TG job eröffnet die Nähe zum Industriebetrieb ISA bodywear neue Möglichkeiten: Im Arbeitsintegrationsprojekt werden etwa 45 Menschen auf ihrem Weg zurück in die Arbeitswelt begleitet. HEKS TG job bietet Arbeit und Weiterbildung für Erwerbslose und fördert sie darin, ihr Leben selbstständig zu gestalten. HEKS in-fra, ebenfalls in den neuen Räumlichkeiten angesiedelt, bietet Integrationsdeutschkurse an und stimmt diese auf die Bedürfnisse der TeilnehmerInnen ab. Beide Projekte wie auch die Projekte schritt:weise und Koala – alles fürs Baby sowie die Rechtsberatungsstellen für Asylsuchende St.Gallen/Appenzell/ Thurgau präsentierten ihre Arbeit am Tag der offenen Tür. heks
Gesucht: Kinderwagen usw.Um jungen Müttern und Familien in schwierigen Lagen zu helfen,
entstand die Idee einer Secondhand-Abgabestelle von Babysachen. Die
Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen baute das
Hilfsangebot auf, HEKS Ostschweiz hat es im November 2007 übernommen.
Neben Amriswil und St.Gallen gibt es jetzt auch in den Bahnhöfen
Lichtenstein und Oberriet eine Abgabestelle von «Koala – alles fürs
Baby». Die neuen Angebote wurden Mitte September der Presse
vorgestellt. Weitere Informationen: www.heks.ch
Armut sichtbar machenAm 17. Oktober, dem UNO-Welttag zur «Überwindung der Armut und Ausgrenzung», präsentieren sich in der Marktgasse in St.Gallen zwischen 11 und 14 Uhr Selbsthilfegruppen und soziale Institutionen. In Flawil treffen sich seit Jahren Frauen und Männer, die sich gegen Ausschluss und Armut wehren. Die Gruppe «Stutz ufwärts» bezeichnet sich als Gesprächs- und Aktionsgruppe. Dort ist die Idee entstanden, am 17. Oktober, dem Welttag zur Überwindung der Armut, in St.Gallen einen Aktionstag zu organisieren. An diesem Tag sollen Armutsbetroffene ihre Forderungen und Erfahrungen zum Ausdruck bringen. Mehrere Organisationen sind mit Informationsständen vor Ort. In Zusammenarbeit mit Kuhn Rikon und Eier Hungerbühler wird der Versuch gestartet, das grösste Spiegelei der Welt zu braten und zu teilen. Mehrere prominente Gäste werden zudem mit Stellungnahmen zum Thema Armut aufwarten. Die Moderation besorgt Yves Müller von Radio FM1. Auskunft: Tel. 071 227 05 60. pd
www.spitalseelsorge.chDie evangelische und die katholische Vereinigung zur Spital-, Klinik- und Heimseelsorge der deutsch-sprachigen Schweiz führen seit 2002 eine eigene Homepage. Jetzt erscheint die Site in neuem Kleid. Auf der Site werden beide Vereinigungen vorgestellt. Es finden sich darin alle gemeldeten Seelsorgerinnen und Seelsorger an den verschiedensten Institutionen des Gesundheitswesens in der deutschsprachigen Schweiz. Diese Adressangaben könnten auch Patientinnen und Patienten dazu dienen, nach den Namen der Seelsorgenden an ihrem Spital oder ihrer Klinik zu suchen. Als Fundgrube ist das Unterkapitel Praxishilfen gedacht. Es finden sich Materialien zu Themen wie Seelsorge, Religionen, Sterbebegleitung, Gottesdienst oder Ethik. Diese Praxishilfen werden ständig erweitert. pd
Neues vom «Wort zum Sonntag»Am Vorabend des Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettages wurde das «Wort zum Sonntag» erstmals mit neuem Signet und neuem Dekor ausgestrahlt. Der «bunte, lebhafte Marktplatz», der während sieben Jahren das «Wort zum Sonntag» geprägt hat, wurde durch einen «besinnlichen Sonnenuntergang und eine Reihe von Landschaftseindrücken» ersetzt, teilte das Schweizer Fernsehen (SF) mit. Das neue Erscheinungsbild füge sich in die «typische SF-Gestaltung» ein, bringe aber auch «die Stärke und Eigenheit der Sendung» zum Ausdruck. Mit der Neugestaltung der Sendung wolle man an die abendländische Tradition anknüpfen, in der der Samstag – in Vorbereitung auf den sonntäglichen Ruhetag – der «friedvollste Zeitpunkt der Woche» war. Das neue, weniger bunte Dekor lässt laut SF zudem die Persönlichkeit der Sprecher klarer hervortreten, «die der Sendung Profil geben». – Zu sehen ist die Sendung jeweils am Samstagabend um 19.55 Uhr auf SF 1. www.wortzumsonntag.sf.tv rna/kipa
Caritas sucht MentorenFür die Begleitung anerkannter Flüchtlinge bei der Stellensuche sucht Caritas St.Gallen Mentorinnen und Mentoren. Diese unterstützen ehrenamtlich eine Flüchtlingsperson für ein halbes Jahr, indem sie in regelmässigen Gesprächen ihre Erfahrungen und Kenntnisse weitergeben. Wenn möglich vermitteln sie Kontakte zu Arbeitgebern. Fachpersonen der Caritas St.Gallen unterstützen die Mentorinnen und Mentoren in ihrer Aufgabe. Anerkannte Flüchtlinge werden von Caritas St.Gallen mittels Kursen auf die Stellensuche vorbereitet. Infoveranstaltungen für Interessierte: 28. Oktober, 17.30 Uhr, und 10. November, 18.15 Uhr Ort: Caritas St.Gallen, Teufener Strasse 11, 9000 St.Gallen; Weitere Informationen bei der Programmverantwortlichen Veronika Longatti, Telefon 071 220 82 15, Mail: info @longattis.ch sowie auf www.caritas-stgallen.ch pd |
Spiritualität im Diskurs
Spiritualität liegt im Trend. Weit über den kirchlichen Sprachgebrauch hinaus hat sich die Rede von Spiritualität auf dem Beratungsmarkt, in der Medizin und selbst in der Firmensprache etabliert. In den letzten Jahren fand das Phänomen auch in der universitären Forschung vertiefte Aufmerksamkeit. >>>mehr
Glauben an einen Gott, den es nicht gibt
Klaas Hendrikse legt dar, warum er glaubt, dass Gott sich in Beziehungen ereignet und dass «glauben» mehr mit dem Leben als mit Religion zu tun hat. >>>mehr
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Glaubensfragen?
Leserbriefe
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