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 Ausgabe 05/2013 
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Leserbriefe

Alternativen zu den Erlebnistagen

Als praktizierende reformierte Christin und Mutter von drei Kindern, die eifrig an den vielfältigen Angeboten unserer Kirchgemeinde teilnehmen, stehe ich den von der Sommersynode verhandelten Erlebnistagen für Jugendliche skeptisch gegenüber. Ich fürchte, dass damit das Familienleben am Wochenende, das mir wichtig ist, wieder einmal gehörig durcheinandergewirbelt wird, und dass die Zeit für gemeinsame Ausflüge, Kontakt zu Freunden und Verwandten etc. noch knapper wird. Ich finde es sinnvoller, dass die Kirch­gemeinden, wie das in Niederuzwil der Fall ist, ­attraktive freiwillige Angebote für Jugendliche machen und/oder dass der Besuch einer gewissen ­Anzahl von (Jugend-)Gottesdiensten für Oberstufenschüler obligatorisch wird. Damit wäre auch garantiert, dass die Jugendlichen mit dem Zentrum des ­reformierten Glaubenslebens, dem Gottesdienst, vertraut werden. Denkbar wären auch eine Art Hauskreise für Jugendliche, wo man in kleineren Gruppen dem Glauben mehr Verbindlichkeit geben könnte, und wo mit gemeinsamem Singen und Beten auch die Emotionen angesprochen werden könnten.

Monika Diethelm-Knoepfel, Uzwil


Stehen wir vor dem Weltuntergang?

In einer Zeitung befasste sich ein Theologe nur ­kritisch mit Weltuntergangs-Befürchtungen eines Nostradamus, des Mayakalenders und dem Astrokurs, wonach die Welt am 21.12.2012 zugrunde gehen werde. Müsste man aber von einem Theologen nicht auch Informationen über die Sicht der Bibel erhalten?

Gemäss Matthäus, Kap. 24, prophezeihte Jesus vor seiner Wiederkunft Völkerempörungen, Kriege, Seuchen, Erdbeben. Im 2. Kap. des 2. Tessalonicherbriefes wird über das Wiedererscheinen Christi berichtet und im 1. Johannesbrief über vorher auftretende verführerische falsche Heilsbringer, die Verfolgungen bringen, bevor mit Christus gemäss der Johannes­offenbarung 20, 2–4 ein tausendjähriges, jedenfalls lange dauerndes Friedensreich anbricht. Erst im Kap. 21 der Offenbarung ist von einem neuen Himmel und einer neuen Erde die Rede, wobei im 2. Petrusbrief 3, 10 beschrieben wird, wie die alte Erde und die Himmel , die Gestirne, mit grossem Krachen schmelzen und verbrennen werden. Für die Zeit vor der sichtbaren Wiederkunft Christi resp. des von den ­Juden erwarteten Messias, berichtet der 1. Korintherbrief 15, 51 über ein tröstliches Geheimnis.Was das Jüngste Gericht betrifft, gibt es neben der vom Theologen erwähnten Stelle in Matthäus 25, wonach nach verwirklichter Barmherzigkeit geurteilt werde, auch noch andere Stellen mit sich scheinbar widersprechenden Kriterien. Z.B.: Alle, die (Gott) widerstehen, werden zu Schanden werden (Jesaja 45, 24). Gott hat alle beschlossen unter den Unglauben, auf dass er sich aller erbarme (Psalm 86, 9). Es werden gedenken und sich zum Herrn bekehren aller Welt Enden und ihn anbeten alle Geschlechter (Psalm 22, 28). Ich überlasse es Gott und vertraue ihm, dass er recht richten, aufrichten werde.

Emil Rahm, Hallau


Bücher

Spiritualität im Diskurs

Spiritualität liegt im Trend. Weit über den kirchlichen Sprachgebrauch hinaus hat sich die Rede von Spiritualität auf dem Beratungsmarkt, in der Medizin und selbst in der Firmensprache etabliert. In den letzten Jahren fand das Phänomen auch in der universitären Forschung vertiefte Aufmerksamkeit.

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Glauben an einen Gott, den es nicht gibt

Klaas Hendrikse legt dar, warum er glaubt, dass Gott sich in Beziehungen ereignet und dass «glauben» mehr mit dem Leben als mit Religion zu tun hat.

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Kunst

Kunst in der Kirche St.Mangen

In der St.Galler Kirche St.Mangen hängt bis zum 17. Mai eine Brot-Leiter.

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