der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons St.Gallen |
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Ausgabe 05/2013 Diese Ausgabe als PDF |
Community Art – Gemeinschaft durch bewegte ImprovisationPaolo J. Knill, der international tätige Therapeut und vielseitige Musiker, Ausbildner und Institutsgründer (EGS, EGIS-ISIS) beschäftigt sich seit seiner Jugend mit der Kunst der Improvisation in Gruppen. Was diese Kunst für die Versammlung von Menschen in einer Kirche bedeutet, kann am 11. November in der Kirche Winkeln in St.Gallen erfahren werden. Kurt Marti schreibt in seinem Psalmenkommentar zum Psalm 121: «Immer mehr Christen sind religiöse Selbstversorger, Radiohörer, Fernsehzuschauer geworden. Müsste der Gottesdienstbesuch wieder mehr, wenn nicht als Wallfahrt, so doch als Pilgergang verstanden und gedeutet werden? Als ein leiblich bestätigendes Zeichen dafür, dass Gott mit dem geht, der zu ihm kommt?»
In der von Paolo J. Knill begründeten Community Art hat die leibliche
Erfahrung mit allen Sinnen einen grossen Stellenwert. Zudem geht es
darum, beiläufig und starr gewordene Beziehungsmuster, Rituale oder
Texte mit bewusst vollzogenen Aha-Erlebnissen zu konfrontieren, mit
frischen Augen zu sehen und aus der Reflexion des gemeinsamen
künstlerischen Tuns neu zu deuten. Könnte diese aus verschiedenen
Aufbrüchen der 70er- Jahren genährte Bewegung auch die Reformbemühungen
im Bereich reformierter Gottesdienstgestaltung inspirieren? |
Spiritualität im Diskurs
Spiritualität liegt im Trend. Weit über den kirchlichen Sprachgebrauch hinaus hat sich die Rede von Spiritualität auf dem Beratungsmarkt, in der Medizin und selbst in der Firmensprache etabliert. In den letzten Jahren fand das Phänomen auch in der universitären Forschung vertiefte Aufmerksamkeit. >>>mehr
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Glaubensfragen?
Leserbriefe
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