der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons St.Gallen |
| Mai 2013Frühere AusgabenVeranstaltungenKirchgemeindenLinksAbonnementeRedaktionBilderSuche | |
Ausgabe 05/2013 Diese Ausgabe als PDF |
«Baustein sein» – Verstärkung für populäre Musik in Rorschach«Musik ist meine Verbindung zum Himmel.» – Wer diesen Satz aus dem Munde von Daniela Gentsch-Posthumus etwas länger in sich wirken lässt, der beginnt zu spüren, welche Freude, Energie und Lebendigkeit in ihr wirken. Es wird klar, warum sie so motiviert ist, mit den Menschen in der Kirchgemeinde Rorschach zu singen und zu musizieren. Vermutlich war auch dies einer der Gründe, warum die Kirchenvorsteherschaft in Rorschach Daniela Gentsch mit einem Pensum von 20 Prozent als weitere Kirchenmusikerin neben Marianne Tobler und Michael Giger angestellt hat. Marianne Tobler wird weiterhin den klassischen Bereich an der Orgel vertreten, wogegen das Hauptaufgabengebiet von Michael Giger und Daniela Gentsch im Bereich der populären Kirchenmusik liegt. Hier tragen sie die Verantwortung für die musikalische Leitung der monatlichen Punkt-10-Gottesdienste sowie für weitere musikalische Projekte für «Jung und Alt» über das Jahr verteilt.
Aufgewachsen ist Daniela Gentsch in einer «herzlichen und offenen Holländerfamilie». Der Glaube und die Musik wurden ihr von den Eltern bereits früh ins Herz gepflanzt. Schon als Kind wurde sie zum Vorsingen in der Kirche motiviert. Dem glücklichen Umstand, dass sie sich die Liebe zur Musik erhalten hat, ist es zu verdanken, dass sie später im Ten-Sing-Chor in Rorschach ihren heutigen Mann, Markus Gentsch, kennenlernte. Heute wohnt sie mit ihrem Mann und ihren vier Kindern ganz in der Nähe, in Eggersriet. Seit gut zwanzig Jahren ist sie hauptberuflich Hausfrau und Mutter, wenngleich sie sich regelmässig im Gesang und im Querflötenspiel weiterbildete. Zudem brachte sie sich als ehrenamtliche Mitarbeiterin in vielerlei Weise in die Kirchgemeinde Grub/Eggersriet ein: in der Sonntagsschule, in Kinderwochen, an Familiengottesdiensten, mit Musical-Workshops oder als Band-Leiterin für den Sonntagmorgen-Gottesdienst.
Professionelles FundamentMit den Jahren aber wuchs in ihr der Wunsch, ihre musikalische Tätigkeit auf ein professionelleres Fundament zu stellen, und so absolvierte sie mit Erfolg in den letzten zwei Jahren an der Kirchenmusikschule in St.Gallen den Ausbildungsgang Popularmusik mit Schwerpunkt Chorleitung und Gesang. Gefragt nach ihren Zielen für die neue Arbeitsstelle, erklärte
Daniela Gentsch, dass sie mit ihrer Musik gerne ein weiterer Baustein
sein wolle im Gebäude der Kirche, in dem die Menschen miteinander leben,
sich kennen und helfen und sich im Glauben gegenseitig stärken. Sie
freue sich auf die Möglichkeit, mit ihrer Arbeit die klassische und die
populäre Kirchenmusik über die Generationen hinweg zu verbinden. Patrick Marchlewitz, Rorschach |
Spiritualität im Diskurs
Spiritualität liegt im Trend. Weit über den kirchlichen Sprachgebrauch hinaus hat sich die Rede von Spiritualität auf dem Beratungsmarkt, in der Medizin und selbst in der Firmensprache etabliert. In den letzten Jahren fand das Phänomen auch in der universitären Forschung vertiefte Aufmerksamkeit. >>>mehr
Glauben an einen Gott, den es nicht gibt
Klaas Hendrikse legt dar, warum er glaubt, dass Gott sich in Beziehungen ereignet und dass «glauben» mehr mit dem Leben als mit Religion zu tun hat. >>>mehr
In der St.Galler Kirche St.Mangen hängt bis zum 17. Mai eine Brot-Leiter. >>>mehr
Glaubensfragen?
Leserbriefe
|