der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons St.Gallen |
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Ausgabe 05/2013 Diese Ausgabe als PDF |
Förderung des PfarrberufsIm Jahr 2011 haben in der Schweiz 21 reformierte Theologinnen und Theologen das Lernvikariat abgeschlossen und konnten damit eine Pfarrstelle antreten. 59 Pfarrerinnen und Pfarrer wurden im selben Jahr pensioniert. Das ist der Zürcher Ausgabe der Zeitung «Reformiert» vom 13. Juli zu entnehmen. Thomas Schaufelberger, Leiter der Pfarrerausbildung in der Deutschschweiz, rechnet gemäss der Zeitung damit, dass sich diese Entwicklung noch verschärft. Denn jetzt werden jene Pfarrer pensioniert, die sich in den Siebzigerjahren für das Theologiestudium entschieden haben, und das waren viele. Von 169 auf 45 Anfänger1990 hätten in der Schweiz noch 169 Personen das Theologiestudium begonnen, 2009 seien es noch 45 gewesen. Als Gründe sieht Schaufelberger gemäss «Reformiert» die schwindende religiöse Sozialisierung, das kleinere Ansehen des Pfarrberufs und mangelnde Identifikation mit der Kirche als Institution. Auch deutsche Pfarrer kämen nicht mehr, so die Zeitung, weil sie heute auch in Deutschland eine Stelle fänden. Nun soll die Förderung des Pfarrberufs unter der Leitung des Theologen Matthias Bachmann neu angegangen werden. Im nächsten Sommer findet im Kloster Kappel in Kappel am Albis ZH, dem Tagungszentrum der reformierten Zürcher Landeskirche, erstmals eine Sommerakademie für Gymnasiasten statt. Auch Quereinsteiger hat man im Visier: Schaufelberger schlägt ein verkürztes Studium vor. kipa |
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