der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons St.Gallen |
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Ausgabe 06-07/2013 Diese Ausgabe als PDF |
Werner Schneebeli: 35 Jahre WeihnachtsspieleVor 35 Jahren fasste Seelsorger Werner Schneebeli in einer aargauischen Kirchgemeinde den Auftrag, mit den Kindern der Sonntagsschule ein Adventsspiel zur Aufführung zu bringen. Diesen Auftrag erfüllt er seither jedes Jahr, seit 18 Jahren aber nicht mehr im Aargau, sondern in der evangelischen Kirchgemeinde Niederuzwil. Als er sich für das erste Adventsspiel auf die Suche nach einem Stück begab, musste er feststellen, dass wenig geeignetes Material vorhanden ist.
Weihnachtsspiel am Badestrand geschriebenSo entschied Werner Schneebeli, eine eigene Adventsgeschichte zu schreiben. Diesem Brauch ist er über die Jahre treu geblieben. Mit wenigen Ausnahmen schrieb er jedes Jahr eine neue Weihnachtsgeschichte, meistens während der Sommerferien, manchmal sogar an einem Badestrand im Süden.Zu Beginn spickte Werner Schneebeli die Theaterstücke mit klassischen Weihnachts- und Kirchenliedern. Damit war der Seelsorger nicht zufrieden: «Ich wollte etwas mehr Pepp in die Sache bringen.» Gemeinsam mit Herbert Seiter, einem befreundeten österreichischen Pianisten, kreierte Schneebeli eigene Weihnachtsmusik. Er schrieb die Texte, Seiter lieferte die Melodien. Das erste Stück – «Ein Stern fällt hernieder» – stiess auf grossen Anklang. Seither hat Werner Schneebeli viele Lieder geschrieben, nach dem Tod Herbert Seiters gemeinsam mit seinem Sohn Christian. Schneebelis Bekanntheitsgrad ist in Österreich grösser als in der Schweiz, in Wien wurde er 1998 vom Amt für auswärtige Angelegenheiten für sein Werk geehrt. Am 18. Dezember zum letzten MalIm kommenden Februar wird Werner Schneebeli pensioniert. Das Weihnachtsspiel «Mir freued üs – s isch Wienachtszyt» wird seine letzte Produktion sein. Sie kommt am 18. Dezember um 17 Uhr in der evangelischen Kirche in Niederuzwil zur Aufführung. Marina
Winder
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auftrag 2/2013 mit Schwerpunkt «Macht und Mission»
Was soll Mission im 21. Jahrhundert? Wer sich ein zeitgemässes Missionswerk nennt, hat internationale demokratische Strukturen eingeführt und setzt auf den Dialog auf Augenhöhe zwischen allen beteiligten Partnern. Doch ist dieses Modell überhaupt lebbar? >>>mehr
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