Logo
Kirche

Christen gedenken Verfolgten

30.11.2016
In Frauenfeld und Romanshorn findet am 15. Dezember eine Mahnwache für die verfolgten Christen weltweit statt. Kirchenrat Lukas Weinhold begrüsst diese Form der Solidarität.

In der Schweiz gilt das Christentum eher als konservativ. In anderen Teilen der Welt ist der christliche Glaube hingegen ein revolutionärer Akt und kann Menschen das Leben kosten. Vielerorts herrsche Angst vor Diskriminierungen und Übergriffen von Terrorgruppen wie dem «Islamischen Staat» oder Boko Haram, sagt Benjamin Doberstein, Geschäftsführer der überkonfessionellen Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI).

Solidarität ist christlich

CSI organisiert deshalb am 15. Dezember in der ganzen Schweiz eine Mahnwache. Im Thurgau findet diese in Frauenfeld beim Soldatenmerkmal und in Romanshorn an der Ecke Alleestrasse/Rislenstrasse statt. Kirchenrat Lukas Weinhold erklärt, weshalb die Solidarität mit verfolgten Christen auch für die Evangelische Landeskirche Thurgau einen hohen Stellenwert hat: «Es liegt im Wesen des christlichen Glaubens, dass er Völker verbindet und Brücken schafft. Er fördert Frieden. Seit der Urkirche wissen sich Christen mit ihren Glaubensgeschwistern über die Gemeindegrenze hinaus verbunden und üben Solidarität.»

Mahnwache als starkes Zeichen

An der Mahnwache ist die Landeskirche zwar nicht direkt beteiligt. Mit der Kommission «Solidarität mit bedrängten und verfolgten Christen » engagiere sie sich aber in der Thematik, erklärt Weinhold. Die anstehende Mahnwache erachtet er als starkes Zeichen: «Die unaufdringliche Präsenz im öffentlichen Raum lädt zu Stille und Gebet ein und ermöglicht Gespräche mit Passanten.» cyr


KIRCHENBOTE E-PAPER

Alle Kirchenboten ab 2002 zum Lesen, Suchen und Herunterladen...

Zwischen Zebra und Löwe  | Artikel

An der St. Galler Olma kann man sich hinter einer Krippe fotografieren lassen – umgeben von exotischen Tieren. Hinter der ungewöhnlichen Aktion steckt die reformierte Kiche des Kantons St. Gallen.


«Pilger»  | Artikel

Mit dem Lied «Mariam Matrem», vorgetragen vom «Pilgerprojektchor Inscriptum», erleben wir in diesem kurzen Trailer die «Pilger» des Künstler Johann Kralewski, wie sie in der Offenen Kirche St.Gallen auf das Graffiti «des offenen Himmels» von Stefan Tschirren blicken und sich in die Kirche St.Mangen bewegen - am 24.9.2021. Leitung des Projektchors: Walter Raschle. Clip: Andreas Schwendener

Umzug in die Kirche St. Mangen in voller Länge (38 Minuten).


«Back to the roots!» mit Zen-Meister Niklaus Brantschen  | Artikel

«Back to the roots», die Folge 24 von «Zauberklang der Dinge», verbindet die Refrains von zwei Liedern, die Peter Roth nach Gedichten von Dschallalu Din Rumi geschrieben hat. Beide giessen die tiefsten Einsichten aller Mystikerinnen und Mystiker, zu allen Zeiten, in poetische Worte und Bilder. In «This body is a rose» hören wir: Während Formen kommen und gehen, ist ihre Essenz unvergänglich, ewig! Und in «Don’t go away» sagt Rumi: Die ganze Schöpfung, alles fließt aus der gleichen Quelle – kehren wir zu ihr zurück – back to the root of the root! Barbara Balzan und Niklaus Brantschen – die junge Sängerin und der alte Zen-Meister, die Frau und der Mann – teilen ihre Gedanken zu diesen Liedern.


Bloggen Sie mit!  | Artikel

Der Kirchenbote hat neu einen Blog. Reden Sie mit, schauen Sie herein. Es warten spannende Themen auf Sie.