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Kirche

Jürg Steinmann übernimmt von Hans-Paul Candrian das Präsidium

Stabübergabe beim Kirchenboten

18.12.2016
An der Wintersynode vom 6. Dezember wählten die Delegierten aus den Kirchgemeinden Jürg Steinmann, Walenstadt, einstimmig zum neuen Präsidenten der Verlags- und Redaktionskommission. Er löst Hans-Paul Candrian, Rorschach, ab, in dessen sechsjähriger Präsidialzeit viele Neuerungen angestossen und verwirklicht wurden.

Die Synode, das Parlament der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen, ist Herausgeberin des Kirchenboten. So kommt es, dass sich die Delegierten aus den Gemeinden immer mal wieder mit dem Kirchenboten zu beschäftigen haben – sind es doch die Kirch­gemeinden, welche den Kirchenboten samt der vierseitigen Gemeindebeilage für ihre Gemeindemitglieder abonnieren und bezahlen. 

Neuerungen unter Candrian

Darum wählt die Synode auch die Mitglieder der Redaktions- und Verlagskommission und deren Präsidenten. Nach sechs Jahren trat Hans-Paul Candrian auf Ende 2016 von seinem Amt als Präsident zurück. Unter seine Amtszeit fielen grosse Aufgaben, so die Erarbeitung des neuen Layouts, der Ersatz der alten Webseite durch das Reformierte Medienportal (RMP) und das Online-Redaktionssystem (ORT), mit dem die Gemeinden seit Herbst 2015 ihre Gemeindeseiten selbst gestalten. Damit entfiel die Arbeit der Lokalredaktoren, welche seit 2002 die Gestaltung und Betreuung der Gemeindeseiten übernommen hatten. Ebenso auf die Amtszeit von Hans-Paul Candrian geht der Anstoss zurück, das Reglement zur Herausgabe des Kirchenboten zu überarbeiten. 

Reglement überarbeiten

Aktuell stimmte die Synode in erster Lesung der neusten Überarbeitung zu. Im Wesentlichen geht es darum, die Verlags- und Redaktionskommission von neun auf sechs Mitglieder mit spezifischen Aufgaben zu reduzieren, der aus dem Kirchenrat delegierten Person Stimmrecht zu geben und künftig die Redaktion einem Redaktionsteam statt einem einzigen Chefredaktor zu übergeben.

 

Text und Foto: as – Kirchenbote SG, Januar 2017


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fadegrad – unverblümt und direkt  | Artikel

«fadegrad» heisst der neue Podcast der kath.und evang.-ref. Kirchen der Kantone St.Gallen und beider Appenzell. Er löst das bisherige Radio-/Podcast-Projekt «Gott und d’Welt» ab. Der Religionspädagogin und Journalistin Ines Schaberger obliegt die Leitung des Podcasts. Unterstützt wird sie von der Rheinthalerin Samantha de Keijzer, Praktikantin bei der evang.-ref. Kirche des Kantons St.Gallen sowie der Toggenburger Journalistin Lara Abderhalden.

«Wir fragen Menschen, warum sie tun, was sie tun und wie sie geworden sind, wer sie sind – und das ‚fadegrad’, direkt und unverblümt», erklärt Ines Schaberger das Konzept des Podcasts. Eine «fadegrad»-Folge dauert rund dreissig Minuten. „Das ist einer der grossen Vorteile von Podcasts. Ich kann mit den Gästen ein Thema vertieft besprechen».

Zusätzliche Hintergrundinfos und kurze Videos zu den Folgen gibt es auf Instagram


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Vom Zauberklang der Dinge ist zugleich ein Dokumentarfilm und eine Webserie über den Schweizer Komponisten und Chorleiter Peter Roth, sein Werk, sowie die Chöre, Singenden und Musizierenden, die sein Schaffen begleiten. Die universale Bedeutung von Klang und Resonanz als Vermittlung zwischen Menschen und Kulturen, zwischen Innenleben und Außenwelt, spielt eine zentrale Rolle in seinem Wirken.


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