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Leben & Glauben

Überraschen lassen – auch von Gott

27.04.2017

«Es war 1979, Evangelischer Kirchentag in Nürnberg. 1980 dann der erste Katholikentag in Berlin, wo ich dabei war. Damals war ich 23 und studierte Religionspädagogik. Nebenbei war ich an der Uni in der SMD (Studentenmission in Deutschland) aktiv. Wenn ich die Evangelischen Kirchentage und Katholikentage von damals vergleiche, waren die Kirchentage wohl politischer. Obwohl: Umwelt- und Friedensfragen oder die Herausforderung der Befreiungstheologie, das wurde auch an Katholikentagen heiss diskutiert. Wenn ich nun an Berlin denke, freue ich mich auf die Begegnung mit Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Konfessionen aus vielen Ländern und Kontinenten. Zur Vielfalt gehört auch der Austausch mit Menschen anderer Religionen. Sicher werde ich den «Markt der Möglichkeiten» besuchen und mich dabei auch mit dem politisch und gesellschaftlich aktuellen Thema «Flucht und Heimat» auseinandersetzen. Da werden wir uns während und nach dem Kirchentag so einiges zu erzählen haben! Schliesslich reisen wir als grössere Gruppe aus der Region Felben-Pfyn nach Berlin. So wird es für uns «Berlin-Reisende» ein gemeinsames Erlebnis. Kirchentage haben immer eine geistliche Mitte, aus der sie leben. Sie und wir. Es gibt Orte der Stille, Andachten, Gottesdienste, sowie Morgen- und Abendgebete. Ich darf mich auch auf meine ganz persönliche Beziehung zu Gott und meinen Glauben ansprechen lassen und diese Fragen mit anderen Menschen teilen. Wir dürfen uns in der ganzen Vielfalt als Kinder Gottes sehen.»


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Zwischen Zebra und Löwe  | Artikel

An der St. Galler Olma kann man sich hinter einer Krippe fotografieren lassen – umgeben von exotischen Tieren. Hinter der ungewöhnlichen Aktion steckt die reformierte Kiche des Kantons St. Gallen.


«Pilger»  | Artikel

Mit dem Lied «Mariam Matrem», vorgetragen vom «Pilgerprojektchor Inscriptum», erleben wir in diesem kurzen Trailer die «Pilger» des Künstler Johann Kralewski, wie sie in der Offenen Kirche St.Gallen auf das Graffiti «des offenen Himmels» von Stefan Tschirren blicken und sich in die Kirche St.Mangen bewegen - am 24.9.2021. Leitung des Projektchors: Walter Raschle. Clip: Andreas Schwendener

Umzug in die Kirche St. Mangen in voller Länge (38 Minuten).


«Unser Vater» - Lied aus der St. Johanner Jodelmesse  | Artikel

«Unser Vater» ist das kürzeste und einfachste Lied, das Peter Roth je geschrieben hat. Das im Dialekt gesungene Gebet ist ein zentraler Teil der lateinischen St. Johanner Jodelmesse. In dieser Folge spricht Peter zudem über die Beziehung zu seinem eigenen Vater und was Männlichkeit für ihn in Bezug auf seine Kreativität als Komponist bedeutet.


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