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Leben & Glauben

Freue mich auf eine Ermutigung

27.04.2017

«Ich war in Hamburg schon einmal an einem deutschen Kirchentag. Ich war und bin beeindruckt, wie eine Stadt und wie Menschen sich zusammentun und mit viel Engagement und Leidenschaft einen solchen Grossanlass mit Zehntausenden von Besucherinnen und Besuchern auf die Beine stellen. Ich habe mich am Kirchentag in Hamburg schon einmal darauf eingelassen und erlebt, wie Menschen mit unterschiedlichem kirchlichem und spirituellem Hintergrund sich in vielfältigen Angeboten wie Vorträgen, Workshops, Konzerten, Gottesdiensten oder auf einer Wanderung zusammenfinden. In allem und überall war dieselbe Sehnsucht zu erkennen: ein Teil der grossen Gottes-Familie zu sein. Kirchentage stehen immer vor einem aktuellen Hintergrund. Für den Kirchentag in Berlin und Wittenberg bin ich gespannt, wie
die Veränderung des politischen Klimas durch die Flüchtlingsfrage, die Angst vor Gewalt und Terror und die Fragen zum gemeinsamen europäischen Weg zu erkennen sein wird. Mit dem Kirchentag in Berlin und
Wittenberg soll ja auch die Brücke zur Reformation vor 500 Jahren geschlagen werden: Wird etwas von einer Veränderung oder von einem Neubeginn im Sinn der Reformation spürbar sein? Persönlich freue ich mich darauf, in den direkten Begegnungen am Kirchentag meine Freuden aber auch meine Bedenken und Sorgen mit anderen Menschen zu teilen. So können wir uns gegenseitig ermutigen, in der Nachfolge von Christus zu leben.»


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Zwischen Zebra und Löwe  | Artikel

An der St. Galler Olma kann man sich hinter einer Krippe fotografieren lassen – umgeben von exotischen Tieren. Hinter der ungewöhnlichen Aktion steckt die reformierte Kiche des Kantons St. Gallen.


«Pilger»  | Artikel

Mit dem Lied «Mariam Matrem», vorgetragen vom «Pilgerprojektchor Inscriptum», erleben wir in diesem kurzen Trailer die «Pilger» des Künstler Johann Kralewski, wie sie in der Offenen Kirche St.Gallen auf das Graffiti «des offenen Himmels» von Stefan Tschirren blicken und sich in die Kirche St.Mangen bewegen - am 24.9.2021. Leitung des Projektchors: Walter Raschle. Clip: Andreas Schwendener

Umzug in die Kirche St. Mangen in voller Länge (38 Minuten).


«Back to the roots!» mit Zen-Meister Niklaus Brantschen  | Artikel

«Back to the roots», die Folge 24 von «Zauberklang der Dinge», verbindet die Refrains von zwei Liedern, die Peter Roth nach Gedichten von Dschallalu Din Rumi geschrieben hat. Beide giessen die tiefsten Einsichten aller Mystikerinnen und Mystiker, zu allen Zeiten, in poetische Worte und Bilder. In «This body is a rose» hören wir: Während Formen kommen und gehen, ist ihre Essenz unvergänglich, ewig! Und in «Don’t go away» sagt Rumi: Die ganze Schöpfung, alles fließt aus der gleichen Quelle – kehren wir zu ihr zurück – back to the root of the root! Barbara Balzan und Niklaus Brantschen – die junge Sängerin und der alte Zen-Meister, die Frau und der Mann – teilen ihre Gedanken zu diesen Liedern.


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