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Leben & Glauben

Positive Erfahrungen und Beziehungspflege

26.05.2017

«Als ich im Konfirmationsalter war, gab es in unserem Ort die «Junge Kirche», eine Jugendgruppe, welche zu den bestehenden Vereinen eine interessante Alternative an Freizeitmöglichkeiten bot. Es lag zu jener Zeit auf der Hand, dass sich die Jugendlichen nach der Konfirmation in dieser Gruppe treffen konnten, um weiterhin Gemeinschaft zu pflegen und über Gott und die Welt nachzudenken. – Bekanntlich hat sich die Gesellschaft in den letzten Jahren rasend schnell verändert und herkömmliche Jugendgruppen, wie sie früher in vielen Kirchgemeinden anzutreffen waren, sind vielerorts verschwunden. Dies stellt die Kirche vor eine riesige Herausforderung, wie sie mit den Konfirmierten nach ihrer Konfirmation umgehen soll. Die einzige Chance sehe ich persönlich im Aufbau einer nachhaltigen Beziehung während des Konfirmationsunterrichtes, der bei den Jugendlichen eine positive Erinnerung an die Kirche hinterlässt. Dann kann es passieren, dass ehemalige «Könfler» mit Begeisterung als «Musik-Band» in der Konfirmationsfeier eines späteren Jahrganges mitwirken oder sich als Begleitpersonen für die Jugendreise nach Nizza zur Verfügung stellen, wie das bei uns in Neunforn erfreulicherweise immer wieder der Fall ist. So bleiben die Jugendlichen mit der Ortskirche und dem Pfarrer in Kontakt und verbinden gute Erlebnisse damit. Positive Erfahrungen tragen dazu bei, dass die ehemaligen Konfirmanden auch zu einem späteren Zeitpunkt, wenn es zum Beispiel um die eigene Trauung geht, den Kontakt zur Kirche wieder suchen.»


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Umzug in die Kirche St. Mangen in voller Länge (38 Minuten).


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