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Leben & Glauben, Gesellschaft

Ein neues Kloster für St. Gallen

In St. Gallen gibt es seit diesem Jahr ein neues Kloster, das «Stattkloster St. Gallen». Im Juli hat es unter Leitung von Kurt Pauli offiziell mit seinem Betrieb begonnen. Das neue Projekt unter dem Dach des ökumenischen Vereins Wirkraumkirche erprobt im urbanen Umfeld neue Wege, den Glauben miteinander zu leben.

Innovativ ist schon der Name «Stattkloster», der einerseits anknüpft an die klösterlich-eremitische Tradition St. Gallens, andererseits bewusst anders sein will und neue Akzente setzt. Jenseits von religiöser Vereinnahmung und kirchlicher Bevormundung will das Stattkloster hinhören und „Menschen in ihrer Suche nach Glaubenswegen begleiten, wie Kurt Pauli, der Leiter des Stattklosters sagt. Nach einer fast zweijährigen Aufbauphase stosse das Stattkloster auf «unerwartet positives Interesse». Bereits ist eine Gruppe junger Menschen zusammen unterwegs.

Projekte auf öffentlichen Plätzen

Im Unterschied zur klösterlichen Tradition ist der Wirkraum des Stattklosters nicht das geschlossene Kloster, sondern die Stadt, der (virtuelle) Marktplatz, die Strasse. Entsprechend werden Projekte auf der Strasse und auf öffentlichen Plätzen stattfinden. Dazu gehört das Projekt «Brot und Wein», das im Reformationsjubiläumsjahr mit einem grossen Tisch zwischen Kathedrale und Vadian-Denkmal ein Zeichen setzen will gegen konfessionelle Trennung und für mehr Gemeinsamkeit im Miteinander der Menschen. Daneben gibt es kontemplative Angeboten wie die wöchentlichen Gebete in der Kirche St. Mangen oder die Kreuzgangmeditation in Katharinen.

«Vielleicht entwickelt sich ja aus dem Stattkloster einmal ein Gemeinschaftsort (eine Community) für Wohnen, Glauben und Arbeit», sagt Kurt Pauli.

Mehr zum Konzept: hier 

 

Offizielle Medienmitteilung «Stattkirche» – Kirchenbote SG, 19. Juli 2017


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Freiwilligenarbeit macht das Leben bunt – Engagiere dich! Einblick in die Vielfalt der freiwilligen Engagements in der Kirche. Ein Video der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen und des Bistums St.Gallen. 


St. Galler Singtag 2019  | Artikel

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Noten, Demo zum üben und den Flyer finden Sie unter der Agenda.

 


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Im Auftrag der St. Galler Kantonalkirche hat der Musiker und Komponist Peter Roth ein Requiem geschaffen. Die Uraufführungen in St. Gallen und in Alt St. Johann zogen über 1500 Interessierte in Bann. Wer keinen Stuhl mehr ergattern konnte, dem bietet sich nochmals die Gelegenheit «Wisst ihr denn nicht?» zu erleben, und zwar am: 

Sonntag, 23. Juni 2019, 17 Uhr, Lukaskirche, Luzern