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Politik, Religionen

Podium zu «Religion und Staat – wer schützt wen?»

Neue «St. Galler Konferenz zu Fragen von Religion und Staat»

22.08.2017
Den religiösen Frieden und die gesellschaftliche Stabilität gilt es zu wahren. Das St. Galler Innendepartement hat eine neue Plattform geschaffen, damit sich der Staat und die Religionsgemeinschaften austauschen können.

Die religiöse Landschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten tiefgreifend verändert. Bedingt durch die Einwanderung haben sich neue Religionen angesiedelt und eine höhere religiöse Vielfalt ist entstanden. Wie gehen Staat und die Gesellschaft damit um? Welche Auswirkungen hat dies auf das Verhältnis von Staat und Religionsgemeinschaften? Diese und weitere Fragen werden in der politischen und medialen Öffentlichkeit verstärkt wahrgenommen.

Neue Plattform
Vor diesem Hintergrund müssen die Religionsgemeinschaften und der Staat einen intensiven und kontinuierlichen Dialog pflegen. Das Ziel ist es, den religiösen Frieden und die gesellschaftliche Stabilität zu wahren. Das Departement des Innern des Kantons St.Gallen hat deshalb mit der St.Galler Konferenz zu Fragen von Religion und Staat eine neue Plattform geschaffen, damit sich Vertreterinnen und Vertreter von Staat und den Religionsgemeinschafen regelmässig austauschen können. In jedem zweiten Jahr wird dabei eine öffentliche Veranstaltung zu einem aktuellen Thema durchgeführt.

Vertreter der Religionsgemeinschaften
Derzeit besteht die Konferenz aus Vertreterinnen und Vertretern der öffentlich-rechtlich anerkannten Religionsgemeinschaften (Jüdische Gemeinde St. Gallen, Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen, Christkatholische Kirchgemeinde St. Gallen, Katholischer Konfessionsteil des Kantons St. Gallen und das Bistum St. Gallen) sowie des Dachverbandes islamischer Gemeinden der Ostschweiz und des Fürstentums Liechtenstein (DIGO) und des Departementes des Innern des Kantons St. Gallen.

Öffentliche Podiumsveranstaltung
Am Dienstagabend, 12. September 2017 lädt die «St. Galler Konferenz zu Fragen von Religion und Staat» in den Kantonsratssaal in St. Gallen. Ab 18 Uhr diskutieren im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung Mitglieder der Kantonsregierung und Vertreterinnen und Vertreter von Religionsgemeinschaften über Möglichkeiten, die Gesellschaft und die Religionsgemeinschaften vor religiös oder politisch begründeter Gewalt zu schützen.

Namhafte Fachreferenten
Als Fachreferenten konnten Regierungspräsident Fredy Fässler, Vorsteher Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen, sowie Prof. Dr. Ednan Aslan, Leiter der Abteilung Islamische Religionspädagogik der Universität Wien, gewonnen werden. Einführende Worte spricht Regierungsrat Martin Klöti, Vorsteher des Departementes des Innern. Die neu gegründete «St. Galler Konferenz zu Fragen von Religion und Staat» wird nämlich vom Departement des Innern koordiniert, das für die Themen interreligiöser Dialog und Integration verantwortlich ist. Die Veranstaltung findet im Rahmen der diesjährigen interreligiösen Dialog- & Aktionswoche (ida) statt. 

Der Eintritt ist frei. Nach der Veranstaltung laden die Veranstalter zu einem Apéro ein.

 

Text und Bild: Generalsekretariat des Departements des Innern des Kantons St. Gallen  – Kirchenbote SG, August 2017

 


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