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Kultur, Wirtschaft

Ein Bier kommt selten allein …

26.10.2017
Am 5. November geht es offiziell los: Das Reformationsjubiläum im Kanton St. Gallen. Zehn Tage vor Beginn haben Vertreterinnen und Vertreter von Kirche und der Stadt St. Gallen über den Auftakt und das Festjahr informiert. Darauf stiessen sie mit dem neu lancierten Vadian-Bier an.

Aller guten Dinge sind vier! Nach dem Gallus 612, dem India Pale Ale und dem Swiss Stout hat die Brauerei Schützengarten aus Anlass des 500 Jahr-Jubiläums der Reformation und zu Ehren des St. Galler Reformators Vadian mit dem Vadian Pale Ale ein viertes Craft-Bier kreiert. Das «Vadian» sei ein gut ausbalanciertes, würzig hopfiges Pale Ale, hiess es an der Medienkonferenz. Der  Aromahopfen der Sorte Opal verleihe dem Vadian Pale Ale dank seiner dezent kräutrigen Zitrusnote und der  Bittere einen eigenständigen Geschmack. 

Untrennbar mit Vadian verknüpft
Die St. Galler Reformation ist untrennbar mit dem Namen Vadian verknüpft. Joachim von Watt, wie Vadian mit bürgerlichem Namen hiess, wurde am 29. November 1484 in St.Gallen geboren, ist dort aufgewachsen und am 6. April 1551 auch in St.Gallen gestorben. 1518 kehrte er nach 17 Studien- und Berufsjahren in Wien als hochgebildeter Mann in seine Heimatstadt zurück. Er wirkte als Stadtarzt, wurde Bürgermeister und reformierte St.Gallen. Vadian ist einer der berühmtesten Humanisten des nördlichen Alpenraums und bekannt für sein diplomatisches Geschick in politischen und theologischen Belangen.

Zwingli-Bier bereits auf dem Markt
Bereits seit einem Jahr im Handel ist das Zwingli-Bier der Brauerei St. Johann in Neu St. Johann. Zu Ehren von Huldrych Zwingli, nach alter Tradition gebraut ist es en Urweizen mit vier Getreidesorten, darunter auch die alten Sorten Emmer und Dinkel.  Im Geschmack entspricht das Zwingli-Bier einem Bier «von früher»: rotbraun in der Farbe, naturtrüb, trocken und mit einer dezenten Sauerteigbrot-Note.

 

Text: pd, Bilder: pd   – Kirchenbote SG, 26. Oktober 2017


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