Logo
Leben & Glauben

Er traut uns zu, dass wir das Gute wagen

18.12.2017

« . . . was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? » Psalm 8,5
Über diesen Bibelvers stolpere ich immer wieder und er bringt mich zum Nachdenken. Ich denke an die Gegensätzlichkeit von uns Menschen. Ich staune und bin dankbar für die Fähigkeiten, die in uns gelegt sind. Was Menschen mit ihrer Kreativität, ihrer Begeisterung und ihrer Neugier in der Musik, der Kultur und in der Technik schaffen und geschafft haben, ist bewundernswert. Das kann nicht durch Zufall entstanden sein. Da ist Gott als Schöpfer dahinter, der das so gewollt und auch angelegt hat.
Nachdenklich stimmt mich, dass wir Menschen unsere Fähigkeiten auch dafür einsetzen können, das Leben zu zerstören und unseren Planeten ins Verderben zu stürzen. Es gibt mir zu denken, wenn Länder von Menschen gelenkt werden, die abreissen statt aufzubauen und Misstrauen sähen statt das Vertrauen zu stärken.
Ich bin kürzlich Grossvater geworden. Beim Anblick des neuen Erdenbewohners ist mir bewusst geworden, was für Chancen sich uns im Leben bieten. Da kommt mir das Buch in Sinn mit dem Titel «In dir steckt mehr, als du denkst». Ich traue den Menschen zu, dass sie ihre Fähigkeiten dafür einsetzen, dass diese Welt zu einem besseren Ort für alle werden darf. Gott traut uns das zu und wir dürfen getrost etwas mehr wagen.

 

(Thomas Leuch, Präsident der Kirchenvorsteherschaft Kreuzlingen, 18.12.2017)

 


KIRCHENBOTE E-PAPER

Alle Kirchenboten ab 2002 zum Lesen, Suchen und Herunterladen...

Zwischen Zebra und Löwe  | Artikel

An der St. Galler Olma kann man sich hinter einer Krippe fotografieren lassen – umgeben von exotischen Tieren. Hinter der ungewöhnlichen Aktion steckt die reformierte Kiche des Kantons St. Gallen.


«Pilger»  | Artikel

Mit dem Lied «Mariam Matrem», vorgetragen vom «Pilgerprojektchor Inscriptum», erleben wir in diesem kurzen Trailer die «Pilger» des Künstler Johann Kralewski, wie sie in der Offenen Kirche St.Gallen auf das Graffiti «des offenen Himmels» von Stefan Tschirren blicken und sich in die Kirche St.Mangen bewegen - am 24.9.2021. Leitung des Projektchors: Walter Raschle. Clip: Andreas Schwendener

Umzug in die Kirche St. Mangen in voller Länge (38 Minuten).


«Back to the roots!» mit Zen-Meister Niklaus Brantschen  | Artikel

«Back to the roots», die Folge 24 von «Zauberklang der Dinge», verbindet die Refrains von zwei Liedern, die Peter Roth nach Gedichten von Dschallalu Din Rumi geschrieben hat. Beide giessen die tiefsten Einsichten aller Mystikerinnen und Mystiker, zu allen Zeiten, in poetische Worte und Bilder. In «This body is a rose» hören wir: Während Formen kommen und gehen, ist ihre Essenz unvergänglich, ewig! Und in «Don’t go away» sagt Rumi: Die ganze Schöpfung, alles fließt aus der gleichen Quelle – kehren wir zu ihr zurück – back to the root of the root! Barbara Balzan und Niklaus Brantschen – die junge Sängerin und der alte Zen-Meister, die Frau und der Mann – teilen ihre Gedanken zu diesen Liedern.


Bloggen Sie mit!  | Artikel

Der Kirchenbote hat neu einen Blog. Reden Sie mit, schauen Sie herein. Es warten spannende Themen auf Sie.