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Kirche

Generationenkirche: Glarner Reformierte denken mehr regional

Die Zusammenarbeit unter den Kirchgemeinden ist gewachsen. Es ist heute normal, regional zu denken. So lautet das Fazit eines Erfahrungsaustauschs der Reformierten Landeskirche über «Generationenkirche live».

Was ging gut im 2017 gestarteten Projekt Generationenkirche live? Was weniger? Wo gab es Probleme? Darüber tauschten sich die reformierten Kirchgemeinden und die Kantonalkirche vor kurzem in Glarus aus. Zahlreiche wichtige Themen wurden angesprochen, viele Fragen konnten beantwortet werden.

Die rund 40 Anwesenden stellten fest, dass es in der reformierten Glarner Kirche heute ein viel stärkeres Gemeinschaftsbewusstsein gibt als früher. «Die Kirchgemeinden kennen einander, reden miteinander und reissen gemeinsam Projekte an. Das Gleiche gilt im Verhältnis zur Kantonalkirche», freute sich Pfarrer Ulrich Knoepfel, kantonaler Kirchenratspräsident. «Wir wachsen zusammen», sagte Pfarrer Sebastian Doll von der Projektleitung.

In allen drei Regionen

In Glarus Nord wird seit Februar 2017 ein gemeinsamer Flyer mit einer Veranstaltungsübersicht in alle Haushaltungen verschickt. Eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen Kirchgemeinden wurde möglich. «Die Kirche wird wahrgenommen», meinte Elisabeth Fischli.

Auch die Mittelländer Kirchgemeinden sind weiter zusammengewachsen und freuen sich über die gute Zusammenarbeit. «Man ist einen Schritt weitergekommen, es ist jetzt normal, regional zu denken», betonte Mathis Nobs.

Dies gilt laut Pfarrer Hans-Walter Hoppensack auch für Glarus Süd: «Die Zusammenarbeit mit der Region ist mittlerweile normal geworden.»

Das Projekt Generationenkirche ist schon länger in einen fortlaufenden Prozess überführt worden. Dies gemäss der Urformel der Reformation, «Ecclesia semper reformanda» («Die Kirche muss sich immer reformieren»).

Jetzt geht es darum, den frischen Geist vermehrt nach aussen zu tragen. Eine Kommunikationsgruppe wird deshalb den Schwerpunkt im Jahr 2018 auf die interne und externe Kommunikation legen.

Madeleine Kuhn-Baer, Medienbeauftragte


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