Logo
Gesellschaft

«Die Neugier gegenüber Menschen ist meine Triebfeder»

Franzisca Matos-Jenny hilft als helppoint-Leiterin Jugendlichen bei persönlichen Problemen, Schwierigkeiten in der Schule oder in finanziellen Fragen. Sie ist eine aufmerksame, diskrete Gesprächspartnerin.

«Stress in der Lehre? Dicke Luft zu Hause? Mühe beim Lernen?», steht auf dem Flyer, welcher das Projekt der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Glarus vorstellt. Finanzielle Trägerschaften sind die beiden Landeskirchen sowie die Glarner Gemeinnützige und der Kanton Glarus. Die kostenlose Beratung von helppoint können alle Lernenden der Kaufmännischen Berufsfachschule Glarus (KBS), der Gewerblich-Industriellen Berufsfachschule Glarus (GIB) und des Bildungszentrums Gesundheit & Soziales Kanton Glarus (BZGS) in Anspruch nehmen.

Das Arbeitspensum der weitgereisten Familienfrau Franzisca Matos umfasst 15 Prozent. Sie ist erfahren in der Arbeit im Migrationsbereich und sehr interessiert an den Menschen und ihren Problemen. «Die Neugier gegenüber Menschen ist meine Triebfeder.» Kann sie miterleben, wie sich im Verlauf eines Gesprächs der Gesichtsausdruck des Gegenübers entspannt und löst, ist das für sie wie ein Geschenk. Sie ist fasziniert von ihrer Arbeit und sieht die mannigfaltigsten Probleme. «Manchmal hilft nur schon, dass jemand aufmerksam zuhört und nicht wertet», hat Franzisca Matos die Erfahrung gemacht.

Unterliegt der Schweigepflicht

«Immer, wenn es brennt,  werde ich gerufen», so Matos. Die Lehrkraft sei dann zu stark involviert; sie selber habe Abstand, sie sei auch nicht im Lehrerteam und unterliege der Schweigepflicht. Entweder bucht sie über den Mittag oder am Abend ein Klassenzimmer im Zaunschulhaus oder sie geht je nach Situation in ein Café. Es sei auch schon vorgekommen, dass sie mit dem Rat Suchenden einen Spaziergang unternommen habe. Sie hat ein Gespür dafür entwickelt, was weiterhilft. Eine Begegnung in einem anderen als dem gewohnten Umfeld könne sehr hilfreich sein.

Wenn die helppoint-Leiterin merkt, dass sie alleine nicht weiterkommt, wendet sie sich an Fachpersonen. Das kann die Schuldenberatungsstelle sein, das Migrationsamt, kurz sämtliche Institutionen oder auch eine Stiftung, «aber immer nur, wenn der Lernende das wünscht».

www.helppoint-gl.ch

Irène Hunold Straub

 


KIRCHENBOTE E-PAPER

Alle Kirchenboten ab 2002 zum Lesen, Suchen und Herunterladen...


Tenöre gesucht– Luther Oratorium in St. Gallen!  | Artikel

Ein Pop-Oratorium über den Reformator Martin Luther wird am 3. November erstmals in der Schweiz aufgeführt. Für das Projekt in St. Gallen wurden  Sängerinnen und Sänger gesucht, wie der Website des Trägervereins zu entnehmen ist.

Zur grossen Freude der Organisatoren ist der 300-köpfige Projektchor zum Luther-Pop-Oratorium bereits praktisch voll besetzt, und er soll auch noch grosszügig «überfüllt» werden.Was aber noch fehlt, sind 25 weitere Männerstimmen – vorzugsweise Tenöre (oder Tenösen)! Wer hat noch nicht, wer will nochmal? «Wir freuen uns über jede weitere Anmeldung!», schreibt Andreas Hausammann.

www.luther-oratorium.ch

Mitmachen kann man unabhängig von kirchlicher Zugehörigkeit. Eine Anmeldung ist nur online möglich!


Zwitschern Sie mit!  | Artikel

Seit Ende September lädt der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) die Bevölkerung ein, über den Glauben nachzudenken. Dies geschieht mit einer Plakatkampagne oder mit den zwölf theologischen Kurzbotschaften, den Glaubenstweets. Lassen Sie sich vom Gezwitscher inspirieren!


Bike und Bibel  | Artikel

Die St.Galler Kantonalkirche nahm 2003 einen Trend vorweg. Als der Begriff E-Bike noch in den Sternen stand, setzte sie aufs Fahrrad und eröffnete den Bibel-Veloweg. Zeit also, ihn wieder in Erinnerung zu rufen und sich auf das Velo zu schwingen, eine Tour zu unternehmen. Mehr erfahren Sie hier.

Der Flyer und die Velokarte dazu