Logo
Politik

«Vertraue auf freiwillige Solidarität»

Verschwinden bei einer Annahme der «No-Billag»-Initiative am 4. März 2018 sämtliche religiösen Sendungen aus Fernsehen und Radio?

Am 4. März 2018 geht es nicht um die Frage, ob das Verursacherprinzip für alles und jeden gelten soll, sondern ob wir an die freiwillige Solidarität jedes Einzelnen glauben oder der Meinung sind, nur wenige wissen, was qualitativ gut und richtig für alle ist.
Die Initiative zur Abschaffung der Billag-Zwangsgebühren will es jedem Einwohner selber überlassen, wer für welche Medien wie viel seines oder ihres hart verdienten Geldes ausgeben möchte. Hinein zu interpretieren, die Initiative verlange ein umfassendes Verursacherprinzip, stimmt schlicht nicht. Denn davon sind weder die Verfassungsbestimmungen zur Gleichstellung, noch Sprach-, Kultur- oder Filmförderung betroffen.
Es geht alleine darum, ob unser Bundesstaat für ein Fernseh- und Radioangebot Gelder eintreiben oder Subventionen sprechen darf, obwohl das Angebot vielleicht gar nicht konsumiert wird. Diese Frage mit dem Solidaritätsgedanken aus den Sozialversicherungen, Bildungsausgaben oder Infrastrukturinvestitionen gleichzusetzen, ist an den Haaren herbeigezogen.
So ist der Medienkonsum ein Luxusgut – insbesondere für finanziell schwache Personen und Familien – zu welchem niemand gezwungen werden soll. Wir sind davon überzeugt – und das zeigt auch die aktuelle Diskussion – dass genügend Einwohnerinnen und Einwohner bereit sind, dafür aus persönlicher Überzeugung und/oder sozialen Gründen freiwillig zu bezahlen.


KIRCHENBOTE E-PAPER

Alle Kirchenboten ab 2002 zum Lesen, Suchen und Herunterladen...


Tenöre gesucht– Luther Oratorium in St. Gallen!  | Artikel

Ein Pop-Oratorium über den Reformator Martin Luther wird am 3. November erstmals in der Schweiz aufgeführt. Für das Projekt in St. Gallen wurden  Sängerinnen und Sänger gesucht, wie der Website des Trägervereins zu entnehmen ist.

Zur grossen Freude der Organisatoren ist der 300-köpfige Projektchor zum Luther-Pop-Oratorium bereits praktisch voll besetzt, und er soll auch noch grosszügig «überfüllt» werden.Was aber noch fehlt, sind 25 weitere Männerstimmen – vorzugsweise Tenöre (oder Tenösen)! Wer hat noch nicht, wer will nochmal? «Wir freuen uns über jede weitere Anmeldung!», schreibt Andreas Hausammann.

www.luther-oratorium.ch

Mitmachen kann man unabhängig von kirchlicher Zugehörigkeit. Eine Anmeldung ist nur online möglich!


Zwitschern Sie mit!  | Artikel

Seit Ende September lädt der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) die Bevölkerung ein, über den Glauben nachzudenken. Dies geschieht mit einer Plakatkampagne oder mit den zwölf theologischen Kurzbotschaften, den Glaubenstweets. Lassen Sie sich vom Gezwitscher inspirieren!


Bike und Bibel  | Artikel

Die St.Galler Kantonalkirche nahm 2003 einen Trend vorweg. Als der Begriff E-Bike noch in den Sternen stand, setzte sie aufs Fahrrad und eröffnete den Bibel-Veloweg. Zeit also, ihn wieder in Erinnerung zu rufen und sich auf das Velo zu schwingen, eine Tour zu unternehmen. Mehr erfahren Sie hier.

Der Flyer und die Velokarte dazu