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Kirche

«Glücksmomente sammeln»

Verena Rieder-Engeli ist Hauswirtschaftslehrerin und Präsidentin des Chores der Evangelischen Kirchgemeinde Steckborn. Im Kirchenbote spricht sie über ihr liebstes Hobby und die «nährende Kraft des Chorgesanges».

Verena Rieder-Engeli


Alter:
 56
Wohnort: Steckborn
Beruf: Familienfrau, Lehrerin für Gestalten und Hauswirtschaft, Kinesiologin
Kirchliches Engagement: Präsidentin des Chores der Evangelischen Kirchgemeinde Steckborn
Organisation: Chorgemeinschaft
Hobbys: Singen, spielen, turnen, lesen, Waldspaziergänge, gestalten, schwimmen, Velo fahren, Gespräche

Was gefällt Ihnen am Mitwirken in Ihrer Organisation besonders?
Das Singen in unserer Chorgemeinschaft geniesse ich seit zehn Jahren. Unseren vierstimmigen Klang finde ich wunderschön und nach der Probe fühle ich mich genährt und überaus glücklich. Die konstruktive und wertschätzende Zusammenarbeit mit unserem Chorleiter, dem Chorvorstand, dem Organisten und dem Pfarrehepaar schätze ich sehr. Jeden Montagabend freue ich mich von neuem über unseren guten «Chorgeist».

Was könnte man verbessern in Ihrer Organisation?
Ich wünschte mir, dass wir mehr Männerstimmen in unserem Chor hätten. Jedoch ist die Nachfrage nicht äusserst gross. Ansonsten bin ich mit unserem wachsenden Chor sehr zufrieden. Die meisten Anliegen und Wünsche werden erfüllt.

Welchen Beitrag kann Ihre Organisation für die Gesellschaft leisten?
Singen belebt nachhaltig, wirkt verbindend und öffnet die Herzen aller Beteiligten. Unser Chor ist eine soziale Gemeinschaft, die uns in guten sowie schweren Zeiten trägt und unterstützt. Mit unserem Gesang bereichern wir regelmässig die kirchlichen Gottesdienste. Wir sind offen für alle Menschen. Egal ob mit unterschiedlichen musikalischen Fähigkeiten, Glaubensrichtungen oder Wertvorstellungen. Jeden Montagabend treffen wir uns, um persönliche Glücksmomente zu sammeln und zu teilen.

Welche Rolle spielt der Glaube in Ihrem Leben? Können Sie dafür ein konkretes Beispiel nennen?
Der Glaube an etwas Grosses, an Gott, entdecke ich in vielem: zum Beispiel in einer Kirschblüte am Barbarazweig, den strahlenden Augen eines glücklichen Gesichts, beim Fasten brechen, an einem romantischen Sonnenuntergang am See oder bei einer Versöhnung in der Familie. Im Gottesdienst lasse ich mich gerne tief berühren. Bei einer Taufe, einem packenden Musikstück oder einem berührenden Gebet, werde ich oft emotional geweckt. Die magische Stille und der Moment, wenn ich mich vor der Weihnachtskrippe befinde, berühren mich ebenfalls sehr. Ich glaube und vertraue, dass alles, was mir zufällt, Sinn macht. Es steht in einem grösseren Zusammenhang und hält mir eine Chance bereit, die mich im persönlichen Leben eine Stufe weiterbringt. Die allumfassende Liebe und das göttliche Licht begleiten und stärken mich in meinem Alltag und Leben.

(20. Februar 2018, Text: Joel Vorburger, Bild: zVg)


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