Logo
Leben & Glauben, Gesellschaft

Endlich auf der Kanzel

05.04.2018
Mitte März haben sich schon einige gewagt, sind hinauf auf die Kanzel gestiegen, haben einen Blick in die Runde geworfen und dann gesagt, was sie schon immer sagen wollten. Allerdings sass niemand in den Kirchenbänken, und die Kanzel stand nicht in einer Kirche - sondern erst auf Perron zwei des St.Galler Hauptbahnhofs, dann im Hallenbad Blumenwies.

Grund für die besonderen Standorte ist das Projekt «Endlich auf der Kanzel» des Netzwerks Junge Erwachsene der St.Galler Kirche. 500 Jahre nach der Reformation schickt das Netzwerk die extra gefertigte Kanzel an besondere Orte in der Region. Dabei lädt sie junge Menschen ein, sich hinauf zu wagen und neue Ideen und Gedanken mit der Welt zu teilen. Was müsste sich heute verändern? Wo braucht es neue Visionen, wo frischen Wind?

Begleitet werden die Rednerinnen und Redner von einem professionellen Filmteam. Aus den Auftritten entstehen schliesslich Kurzclips, die in Websites eingebunden oder über die Sozialen Medien verbreitet werden; auf dass die Botschaften ein noch grösseres Publikum erreichen als jene Wartenden auf dem Perron.

Kanzelsession auf dem Säntis
Am 28. April steht die Kanzel ganztags oben auf dem Säntis. Wer seine Gedanken mit Blick in die Berge teilen will, der oder die melde sich bei der Projektleiterin Elian Boesch, endlich500@gmail.com

 Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie hier.

 

Text und Bilder: kid / Andreas Ackermann – Kirchenbote SG, 5. April 2018


KIRCHENBOTE E-PAPER

Alle Kirchenboten ab 2002 zum Lesen, Suchen und Herunterladen...

Zwischen Zebra und Löwe  | Artikel

An der St. Galler Olma kann man sich hinter einer Krippe fotografieren lassen – umgeben von exotischen Tieren. Hinter der ungewöhnlichen Aktion steckt die reformierte Kiche des Kantons St. Gallen.


Was denken Sie dazu? Diskutieren Sie mit!  | Artikel

Der Kirchenbote führt neu einen Blog! Haben Sie zu unseren Themen etwas erlebt, eine Erkenntnis gewonnen? Diskutieren Sie mit!


Zauberklang der Dinge – Niklaus Meienberg  | Artikel

«Eigentlich bin ich mir längst abgestorben, ich tu nur noch so als ob - Atem holen, die leidige Gewohnheit hängt mir zum Hals heraus!» Mit diesem Satz beginnt das Gedicht «Rivers of Babylon» von Niklaus Meienberg. Dieser Text steht im Zentrum der neuen Folge 25 von Zauberklang der Dinge. Schauspieler Peter Rinderknecht singt uns diese Worte. Das Lied «This body is a rose», nach einem Text des Mystikers Dschallalu din Rumi, gesungen von Barbara Balzan, bildet gleichsam einen Kontrapunkt.