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Gesellschaft

Leiden ist allgegenwärtig

Die katholische und evangelische Kirchgemeinde Wil wollten in der Stadt zeigen, wo das Leiden in der Gesellschaft gegenwärtig ist: Sie haben den Kreuzweg mit sechs Stationen zeitgenössisch interpretiert.

Anfangs- und Endpunkt bildete die reformierte Kreuzkirche respektive die katholische Kirche St.Peter. Dazwischen lagen das Sozialamt, die Obere Bahnhofstrasse, das Alterszentrum Sonnenhof, der Caritasmarkt und der Bahnhof. 

Leiden spielt zentrale Rolle
«Das Thema Leiden wird in unserer Gesellschaft gerne ausgeklammert», sagte der reformierte Pfarrer Thomas Rau gegenüber der «Wiler Zeitung». «Es spielt im christlichen Glauben speziell zur Osterzeit aber eine zentrale Rolle.» Für Franz Wagner, Diakon der katholischen Kirchgemeinde war der Stationenweg auch der Versuch, die Leidensgeschichte Christi mit der heutigen Wirklichkeit zusammenzubringen und einen neuen Zugang zur Kirche zu schaffen. Auch gelte es, Personen, die am Rand der Gesellschaft stünden, wieder zu integrieren, einen Weg aus dem Leiden zu finden.  

Schaufenster mit Passionsweg
Der ökumenische Passionsweg wurde am Freitag, 16. März, am Abend gemeinsam beschritten. Zudem war bis am 9. April in den Schaufenstern von Wiler Altstadtgeschäften die Ostergeschichte zu sehen, dargestellt mit Egli- und Schwarzenberger-Figuren.

 

Text: meka | Foto: evangelische Kirchgemeinde Wil  – Kirchenbote SG, Mai 2018

 

 


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Folierung des Kirchenboten  | Artikel

Seit einigen Jahren wird der Kirchenbote für den Versand in Folie eingeschweisst. Regelmässig erreichen uns Anfragen zu dieser Folierung: «Geht das nicht umweltfreundlicher?» Die Kirchenbote-Kommission evaluiert zurzeit verschiedene Alternativen. 

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Das Buch der Bücher – von Josef Geier  | Artikel

Der St.Galler Künstler Josef Geier konnte anslässlich des Reformationsjubiläums eine Skulptur in der Form einer begehbaren Bibel verwirklichen. Das Werk stand bei der Universität (Themenschwerpunkt: Bildung), auf dem Klosterplatz (Themenschwerpunkt: Basis & Beteiligung, beim Vadiandenkmal (Themenschwerpunkt: Befreiung) und beim Bahnhof (Themenschwerpunkt: Bewegung). In diesem Kurzporträt erzählt der Künstler, wie es zu diesem Projekt kam, das die Evang.-ref. Kirche des Kantons St. Gallen unterstützte. 

 


Uraufführung von Peter Roths Requiem  | Artikel

Im Auftrag der St. Galler Kantonalkirche hat der Musiker und Komponist Peter Roth ein Requiem geschaffen. Die Uraufführungen in St. Gallen und in Alt St. Johann zogen über 1500 Interessierte in Bann. Wer keinen Stuhl mehr ergattern konnte, dem bietet sich im kommenden Jahr nochmals die Gelegenheit «Wisst ihr denn nicht?» zu erleben, und zwar am: 


Samstag, 23. Februar 2019, 20 Uhr, in der evang. Kirche in Teufen
Sonntag, 10. März 2019, 17 Uhr, Kirche St. Maria Neudorf, St. Gallen
Samstag,15. Juni 2019, 20 Uhr, Grossmünster, Zürich
Sonntag, 23. Juni 2019, 17 Uhr, Lukaskirche, Luzern