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Leben & Glauben

Die Frauen brechen auf

«Aufbruch!», hiess es Anfang Mai bei der Evangelischen Frauenhilfe St.Gallen – Appenzell an der Jahresversammlung: Sie wählte mit Nadine Zwingli Meier, Degersheim, eine neue Vorstandsfrau.

Zwingli Meier ersetzt Ines Schröder, die aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat. Doch trotz beginnender Verjüngung des Vorstands, der sich weiter aus der Präsidentin Marcelle Gmür, Vizepräsidentin Käthy Buner  und Aktuarin Susi Tapernoux zusammensetzt, seien nach wie vor Personen zur Mithilfe im Vorstand gefragt, hiess es. Und auch bei der Stellenleitung steht im Herbst ein Wechsel an.

 Klienten aus 35 Nationen
Das Leben von Frauen werde immer wieder durch schwierige Situationen belastet, berichtete denn die Sozialarbeiterin und Leiterin der Stellenberatung, Sonja Hasler. Finanzielle Notlage, Scheidung, mangelnde Ausbildung, Arbeitsplatzverlust, Krankheit, Gewalt oder fehlende Kinderbetreuung führten die Klientel aus 35 Nationen zur Frauenhilfe. Mehrheitlich seien es evangelische, konfessionslose Frauen oder Muslima. 

Beraten und begleiten
Im vergangenen Jahr haben rund 170 Frauen die Beratung sowie Begleitung durch den Verein in Anspruch genommen. Insgesamt wurden 365 Beratungen getätigt, die sich aus sozialen oder psychosozialen Beratungen vor Ort, Telefon-, Mail- und Kurzberatungen zusammensetzen. Der Verein leistete mit 66 192 Franken auch Nothilfe (Vermittlung von finanzieller Überbrückungshilfe) und reichte bei anderen Stiftungen für die Klientinnen zusätzlich und erfolgreich Gesuche für 16 038 Franken ein. Die finanzielle Hilfeleistung betrug somit gesamthaft 82 230 Franken. Ohne Beiträge der St.Galler Kantonalkirche, Kirchgemeinden aus Appenzell und den Spendern sowie Gönnern wäre der Betrieb der Frauenhilfe nicht möglich. Nach der Versammlung unterhielt der Flawiler Liedermacher Christoph Ackermann.

www.efh-sgapp.ch

 

Text: Nadine Zwingli Meier | Foto: Sonja Hasler  – Kirchenbote SG, Juni-Juli 2018

 


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Mutiger Junge gesucht!  | Artikel

Für die Schweizer Uraufführung des Pop-Oratoriums «Luther» am 3. November in der Olma-Halle St. Gallen wird ein mutiger Knabe zwischen zehn und 12 Jahren gesucht, der in einer kurzen Szene den jungen Martin Luther verkörpert. Dafür findet am Dienstagnachmittag, 11. September, um 17 Uhr, ein Casting statt. Weitere Informationen siehe http://www.luther-oratorium.ch/artikel/details/mutige-jungs-gesucht/.

Interessierte melden sich unter musik@ref-sg.ch

 


Luther Oratorium in St. Gallen – Die Proben sind angelaufen!  | Artikel

Ein Pop-Oratorium über den Reformator Martin Luther wird am 3. November erstmals in der Schweiz aufgeführt. Für das Projekt in St. Gallen wurden  Sängerinnen und Sänger gesucht und schnell gefunden. Die erste Probe hat bereits stattgefunden, es gilt die eingängigen Melodien mehrstimmig zu üben, auf dass die Aufführungen am 3. November in den Olma-Hallen glücken.

www.luther-oratorium.ch

 

Mehr Impressionen von der ersten Probe finden sie hier.


Zwitschern Sie mit!  | Artikel

Seit Ende September lädt der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) die Bevölkerung ein, über den Glauben nachzudenken. Dies geschieht mit einer Plakatkampagne oder mit den zwölf theologischen Kurzbotschaften, den Glaubenstweets. Lassen Sie sich vom Gezwitscher inspirieren!


Bike und Bibel  | Artikel

Die St.Galler Kantonalkirche nahm 2003 einen Trend vorweg. Als der Begriff E-Bike noch in den Sternen stand, setzte sie aufs Fahrrad und eröffnete den Bibel-Veloweg. Zeit also, ihn wieder in Erinnerung zu rufen und sich auf das Velo zu schwingen, eine Tour zu unternehmen. Mehr erfahren Sie hier.

Der Flyer und die Velokarte dazu