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Spiritualität

Was wäre ich ohne ...

Pfarrerin Katharina Hiller Frank, Rapperswil-Jona hat sich Gedanken zum Petrus-Zitat «Am Ende der Zeit» gemacht.

«Am Ende der Zeit», so sagt Gott, «werde ich meinen Geist über alle Menschen ausgiessen. Dann werden eure Söhne und eure Töchter prophetisch reden; die Jüngeren unter euch werden Visionen haben und die Älteren prophetische Träume.» 

(Petrus zitiert in seiner Predigt an Pfingsten den Propheten Joel; Apostelgeschichte 2,17)

 

Was wäre ich ohne meine Grossmutter, die mich Dankbarkeit in schwierigen Zeiten lehrte? Was wäre ich ohne meine Mutter, die mir damals von den verzwickten Liebesgeschichten der Bibel erzählte, als ich mein Teenagerleben kompliziert fand? Und was wäre ich ohne meine Tochter, die mir regelmässig am Abend empfiehlt, auch mal alle meine Sorgen auf Gott zu werfen? 

Glaube ist Generationensache
Der Glaube ist eine Generationensache. Denn von den Glaubenserfahrungen der anderen können wir lernen. Das erleben wir in der Familie. Und in einer Kirchgemeinde, die Orte schafft für offene Begegnungen und gemeinsame Wegstrecken. Gott schenkt seinen Geist (und damit seine Begabungen) in der Pfingstgeschichte Menschen verschiedenen Alters. Ich möchte darum die Ohren spitzen, wenn die Jungen und die Alten Vorschläge machen und Ideen für die Kirche spinnen. Denn seit Pfingsten weiss ich es: Vielstimmigkeit ist unsere Stärke.

 

Text: Katharina Hiller Frank, Pfarrerin Rapperswil-Jona | Foto: Gerd Hayenga  – Kirchenbote SG, Juni-Juli 2018

 


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Pop-Oratorium «Luther» begeisterte  | Artikel

Die Schweizer Uraufführung des Poporatoriums «Luther» fand am 3. November in der Olmahalle St. Gallen statt. Das musikalische Projekt entstand als Zusammenarbeit der Creativen Kirche Witten, der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen und der Evangelischen Allianz St.Gallen. Beide Vorstellungen waren ausverkauft und fanden beim Publikum begeisterten Zuspruch. Karsten Risseeuw war mit der Kamera dabei. 


Das Buch der Bücher – von Josef Geier  | Artikel

Der St.Galler Künstler Josef Geier konnte anslässlich des Reformationsjubiläums eine Skulptur in der Form einer begehbaren Bibel verwirklichen. Das Werk stand bei der Universität (Themenschwerpunkt: Bildung), auf dem Klosterplatz (Themenschwerpunkt: Basis & Beteiligung, beim Vadiandenkmal (Themenschwerpunkt: Befreiung) und beim Bahnhof (Themenschwerpunkt: Bewegung). In diesem Kurzporträt erzählt der Künstler, wie es zu diesem Projekt kam, das die Evang.-ref. Kirche des Kantons St. Gallen unterstützte. 

 


Uraufführung von Peter Roths Requiem  | Artikel

Im Auftrag der St. Galler Kantonalkirche hat der Musiker und Komponist Peter Roth ein Requiem geschaffen. Die Uraufführungen in St. Gallen und in Alt St. Johann zogen über 1500 Interessierte in Bann. Wer keinen Stuhl mehr ergattern konnte, dem bietet sich im kommenden Jahr nochmals die Gelegenheit «Wisst ihr denn nicht?» zu erleben, und zwar am: 


Samstag, 23. Februar 2019, 20 Uhr, in der evang. Kirche in Teufen
Sonntag, 10. März 2019, 17 Uhr, Kirche St. Maria Neudorf, St. Gallen
Samstag,15. Juni 2019, 20 Uhr, Grossmünster, Zürich
Sonntag, 23. Juni 2019, 17 Uhr, Lukaskirche, Luzern