Logo
Kirche

Abstimmung über die Pfarrwahl im Dezember

Die Synode der Reformierten Kirche Luzern hat den Weg frei gemacht für die Abstimmung über das umstrittene Personalgesetz. Dieses sieht vor, dass Pfarrer künftig nicht mehr vom Volk gewählt, sondern vom jeweiligen Kirchenvorstand angestellt werden.

Das reformierte Luzerner Kirchenvolk kann offiziell über das neue Personalgesetz abstimmen: In der letzten Woche hat die Synode mit 48 zu 0 Stimmen bei 2 Enthaltungen das formelle Zustandekommen des Referendums beschlossen.

Ende Juli hatte bereits das Komitee «Pro Volkswahl – Nein zum Personalgesetz» verkündet, über 1000 Unterschriften gegen das Gesetz gesammelt zu haben. Nötig gewesen wären 500. Die Abstimmung findet nun am 9. Dezember statt, wie die Landeskirche mitteilte.

Kritik von und an die Pfarrerschaft

Hauptgrund für den Widerstand gegen das Personalgesetz ist, dass Pfarrerinnen und Pfarrer neu nicht mehr vom Volk gewählt würden, sondern vom Kirchenvorstand. Dies widerspreche einem reformatorischen Grundsatz, hatten die Gegner bereits zu Beginn der Beratungen im März moniert. Mit einem «dringlichen Appell» hatte sich das Pfarrkapitel gegen die Abschaffung der Volkswahl gewandt und einen Gegenvorschlag präsentiert. Dieser fand bei der Synode jedoch kein Gehör.

Die Vorlage erhält jedoch auch Zuspruch. Laut dem Synodalen Daniel Schlup gehe es im Kern nicht um die Volkswahl, sondern um die Erwartung der Pfarrer, gegenüber dem Kirchenvorstand und anderen kirchlichen Mitarbeitern eine Sonderstellung zu haben. Auf diesen Standpunkt stellt sich auch die neu gebildete «Gruppe Pro neues Personalgesetz». Sie hat sich zum Ziel gesetzt, in allen Kirchgemeinden über die Vorteile des Gesetzes zu informieren. Diese sieht die Gruppe unter anderem in der gestärkten Handlungsfähigkeit der Kirchgemeinden sowie der Gleichstellung aller Mitarbeitenden. REF.CH

 

 


KIRCHENBOTE E-PAPER

Alle Kirchenboten ab 2002 zum Lesen, Suchen und Herunterladen...

Mutiger Junge gesucht!  | Artikel

Für die Schweizer Uraufführung des Pop-Oratoriums «Luther» am 3. November in der Olma-Halle St. Gallen wird ein mutiger Knabe zwischen zehn und 12 Jahren gesucht, der in einer kurzen Szene den jungen Martin Luther verkörpert. Dafür findet am Dienstagnachmittag, 11. September, um 17 Uhr, ein Casting statt. Weitere Informationen siehe http://www.luther-oratorium.ch/artikel/details/mutige-jungs-gesucht/.

Interessierte melden sich unter musik@ref-sg.ch

 


Luther Oratorium in St. Gallen – Die Proben sind angelaufen!  | Artikel

Ein Pop-Oratorium über den Reformator Martin Luther wird am 3. November erstmals in der Schweiz aufgeführt. Für das Projekt in St. Gallen wurden  Sängerinnen und Sänger gesucht und schnell gefunden. Die erste Probe hat bereits stattgefunden, es gilt die eingängigen Melodien mehrstimmig zu üben, auf dass die Aufführungen am 3. November in den Olma-Hallen glücken.

www.luther-oratorium.ch

 

Mehr Impressionen von der ersten Probe finden sie hier.


Zwitschern Sie mit!  | Artikel

Seit Ende September lädt der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) die Bevölkerung ein, über den Glauben nachzudenken. Dies geschieht mit einer Plakatkampagne oder mit den zwölf theologischen Kurzbotschaften, den Glaubenstweets. Lassen Sie sich vom Gezwitscher inspirieren!


Bike und Bibel  | Artikel

Die St.Galler Kantonalkirche nahm 2003 einen Trend vorweg. Als der Begriff E-Bike noch in den Sternen stand, setzte sie aufs Fahrrad und eröffnete den Bibel-Veloweg. Zeit also, ihn wieder in Erinnerung zu rufen und sich auf das Velo zu schwingen, eine Tour zu unternehmen. Mehr erfahren Sie hier.

Der Flyer und die Velokarte dazu