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Kirche

Maria im Netz: Spannend und kreativ

23.10.2018
Wie hätte sich Maria auf Facebook präsentiert? Das Team von «Kirche unterwegs» näherte sich in einem stimmigen, kreativen Gottesdienst in Niederurnen der Mutter Jesu an.

Das Frauen-Team von «Kirche unterwegs» ist bekannt für seine besonderen, kreativen Gottesdienste über Frauenfiguren, welche es im Auftrag der Evangelisch-Reformierten Landeskirche jedes Jahr gestaltet. Unter dem Titel «Maria im Netz» fragte es sich am Sonntag in Niederurnen, wie Maria von Nazareth sich selber gesehen und präsentiert hätte. Da man heute bekanntlich Antworten nicht mehr nur in der Bibel, sondern auch im Internet findet, suchte es Marias Facebook-Profil und wurde tatsächlich fündig.

«Da zerbrach mein Herz»

Spannend war das Gespräch der Frauen mit Maria, bei dem man viel über deren nicht immer einfaches Leben erfuhr. Maria wird bis heute verehrt, spendet Trost und ist für viele zum Vorbild geworden. Die rund 60 Gottesdienstbesucherinnen und -besucher hörten gebannt zu, was die «Promi-Mutter» erzählte. Bis hin zu ihrer Verzweiflung, als ihr Sohn am Kreuz starb: «Ich weiss seitdem, was es heisst: Da zerbrach mein Herz!» Dazu gab es passende Bilder und Posts auf Facebook.

«Und wie sieht Ihr Profil aus?», fragte das Team anschliessend die Anwesenden. Jeder für sich dachte darüber nach, während David Kobelt (Klavier/Orgel) und Markus Sievi (Klarinette) das Ave Maria spielten. Ihre Musik bereicherte den Gottesdienst auf eine wunderbare Art.

«Das war sehr stimmig», meinte ein Mann beim Apéro. Ein anderer dankte den Frauen und sagte, ihre Gottesdienste seien hervorragend. Er besuche sie jedes Jahr.

Wer die Feier in Niederurnen verpasst hat, bekommt noch eine Chance: Am 11. November wird sie in der reformierten Kirche Betschwanden wiederholt (9.30 Uhr). Dann mit der fünfköpfigen Band «The SandS».

Madeleine Kuhn-Baer


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