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Kirche, Gesellschaft

Ökumenisches Kloster in St. Gallen

17.12.2018
In der Altstadt von St. Gallen wird am 1. Januar 2019 das ökumenische «Statt- kloster» neu eröffnet.

Dort sind neue Räume für eine Gemeinschaft unterschiedlicher Menschen entstanden. Sie laden ein, Erfahrungen zu teilen und sich für das friedliche Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft einzusetzen. 

Klösterliche Tradition
Der Name Stattkloster knüpft an die klösterliche Tradition St. Gallens an, setzt aber neue Akzente. «Das Stattkloster will Menschen Raum geben bei ihrer Suche», sagt Theodor Pindl, Intendant des ökumenischen Vereins Wirkraumkirche, der dieses auch schweiz-weit einzigartige Projekt trägt und finanziert.

Von den fünf Stockwerken des Hauses an der Kirchgasse 16 stehen drei Stockwerke mit total zehn Zimmern zum Wohnen zur Verfügung. Dort sollen sich Flüchtlinge und Menschen aus der Schweiz, zum Beispiel Studierende, für eine Zeit von etwa 12 bis 18 Monaten einmieten können. Alle Bewohnerinnen und Bewohner bilden eine Hausgemeinschaft, die auf Augenhöhe Leben und Glauben miteinander erprobt. Im Sinne einer «Caring Community» (sorgende Gemeinschaft) will das Stattkloster in die Nachbarschaft und in die Stadt hinein wirken. «Nach ihrer Zeit im Stattkloster sollen die Mieter ihre Erfahrungen weitertragen», sagt Kurt Pauli, Leiter des Stattklosters.

Die Akteure
Neben den Wohn- sind auch Gemeinschaftsräume, ein Büro sowie ein Multifunktionsraum für kleinere Anlässe vorhanden. Eine ehemalige Werkstatt mit direkter Verbindung zur Strasse soll als «d’ Werkstatt» zum «Kiosk-Kafi» umgebaut werden. Das operative Team der Wirkraumkirche versteht das Stattkloster als eines der Leitprojekte von Wirkraumkirche für die kommenden Jahre. Zu den Akteuren des Stattklosters gehören neben dem Intendanten Theodor Pindl und Kurt Pauli, Leiter des Stattklosters, Magdalena Lampart, mitverantwortlich für «d’ Werkstatt» und Annina Policante. Sie berät das Stattkloster in hauswirtschaftlichen Fragen. 

 

Text und Foto: Pressedienst Wirkraumkirche   – Kirchenbote SG, Januar 2019


Von roundabout SG-APP (Rahel Schwarz) erfasst am 14.09 2018 11:50

Danke!

Vielen Dank für die Veröffentlichung des Artikels. Wir freuen uns über jedes interessierte Mädchen, über neue Partnerorganisationen oder Workshop-Anfragen. Freundliche Grüsse Rahel Schwarz kantonale Leiterin roundabout SG-APP

Von Anja Knöpfli erfasst am 20.11 2021 20:59

Taufbestätigung

Die Kantonalkirche ist Teil der Evangelisch-Reformierten Kirche Schweiz (Abgekürzt EKS). Diese empfiehlt allen Kantonalkirchen die Taufbestätigung oder Taufferinnerung zu feiern (Kap. 4.4 in der eigenen EKS Broschüre Tsufe in evangelischer Perspektive). Es ist eine Amtshandlung sogar in der Evangelischen Landeskirche Thurgau. https://eks.marc.beta.cubetech.ch/wp-content/uploads/2019/11/biblische_aspekte_taufe_de.pdf Leider wurde mir aber die Taufbestätigung schon verweigert n der Kantonalkirche St.Gallen von einem Pfarrer dieser, da ich Bisexuell bin und es wurde kein Stellvertreter organisiert! Leider hast du anders als im Thurgau kein Recht darauf, da es nicht in der Kirchenordnung von St.Gallen vorkommt! Wer Taufbestätigung auch kennt ist die überregionale Metal Church!

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