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Politik

Landeskirchen unterstützen parlamentarische Initiative

Hilfe in Not ist kein Verbrechen

03.03.2020
Die verschärfte Asylpraxis unseres Landes führt dazu, dass immer mehr Flüchtlinge nur noch die Nothilfe erhalten. Das heisst, die Asylsuchenden haben keinen Zugang zu Bildung und zum Arbeitsmarkt. Sie leben in Armut.

Wer die Flüchtlinge in dieser Situation unterstützt oder ihnen Unterkunft gewährt, kann sich auf Grund des Ausländer- und Integrationsgesetzes strafbar machen. In letzter Zeit war dies zu beobachten. Demnächst werden die eidgenössischen Räte die Parlamentarische Initiative «Solidarität nicht mehr kriminalisieren» behandeln. Bis 2008 gab es im Ausländergesetz eine humanitäre Bestimmung, dass Handlungen aus achtenswerten Beweggründen von der Strafverfolgung ausgenommen sind. Auf diesen Artikel konnten sich Kirchen berufen, wenn sie Menschen in Not Obdach boten.

Die Parlamentarische Initiative verlangt die Wiedereinführung dieses Artikels, damit Kirchen, andere zivilgesellschaftliche Organisation und Einzelpersonen vor Strafverfolgung wegen humanitärer Hilfe geschützt würden. Humanitäres Engagement zur Linderung von Not und Bedürftigkeit soll alle Menschen erreichen, unabhängig von ihrem rechtlichen Status.

Rechtzeitig zur Frühjahrssession 2020 haben der Kirchenrat der evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell, der Zentralrat des Verbandes der römisch-katholischen Kirchgemeinden AR und der Vorstand der römisch-katholischen Kirchgemeinden AI die Stände- und Nationalräte AR und AI Andrea Caroni, Daniel Fässler, Thomas Rechsteiner und David Zuberbühler in einem Brief gebeten, die Parlamentarische Initiative "Solidarität nicht mehr kriminalisieren" anzunehmen. Auch die Schweizer Bischofskonferenz und die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) unterstützen die Initiative.


Von roundabout SG-APP (Rahel Schwarz) erfasst am 14.09 2018 11:50

Danke!

Vielen Dank für die Veröffentlichung des Artikels. Wir freuen uns über jedes interessierte Mädchen, über neue Partnerorganisationen oder Workshop-Anfragen. Freundliche Grüsse Rahel Schwarz kantonale Leiterin roundabout SG-APP

Von Anja Knöpfli erfasst am 20.11 2021 20:59

Taufbestätigung

Die Kantonalkirche ist Teil der Evangelisch-Reformierten Kirche Schweiz (Abgekürzt EKS). Diese empfiehlt allen Kantonalkirchen die Taufbestätigung oder Taufferinnerung zu feiern (Kap. 4.4 in der eigenen EKS Broschüre Tsufe in evangelischer Perspektive). Es ist eine Amtshandlung sogar in der Evangelischen Landeskirche Thurgau. https://eks.marc.beta.cubetech.ch/wp-content/uploads/2019/11/biblische_aspekte_taufe_de.pdf Leider wurde mir aber die Taufbestätigung schon verweigert n der Kantonalkirche St.Gallen von einem Pfarrer dieser, da ich Bisexuell bin und es wurde kein Stellvertreter organisiert! Leider hast du anders als im Thurgau kein Recht darauf, da es nicht in der Kirchenordnung von St.Gallen vorkommt! Wer Taufbestätigung auch kennt ist die überregionale Metal Church!

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