Logo
Gesellschaft

«Viel Freude und Elan»

20.07.2021
Ich liebe das gesellige und fröhliche Beisammensein mit Gleichgesinnten. Der Glaube ist für mich etwas sehr Persönliches und Privates. Er hilft mir, die schönen und belastenden Momente einzuordnen.

Stephan Huber


Alter:
 52
Wohnort: Münchwilen
Beruf: Mesmer und Hauswart
Kirchliches Engagement: Mesmer, Hauswart und Friedhofsgärtner in der Evangelischen Kirchgemeinde Münchwilen-Eschlikon
Mitgliedschaft: Feuerwehrverein Münchwilen
Hobbys: Familie, Freunde, reisen, kochen

 

Was gefällt Ihnen am Vereinsleben besonders?
Am Vereinsleben mag ich zum einen den Kontakt mit Menschen aus verschiedenen Alters- und Berufsgruppen. Zum anderen liebe ich das gesellige und fröhliche Beisammensein mit Gleichgesinnten. Ich schätze es, Unternehmungen und Ausflüge mit den Vereinsmitgliedern und deren Familien zu organisieren und durchzuführen.

Was könnte man verbessern in Ihrem Verein?
Es wäre wünschenswert, mehr aktive Feuerwehrleute in unserem Verein willkommen zu heissen. Voraussetzung dafür wäre, dass sie nicht erst nach der aktiven Zeit im Feuerwehrdienst in den Verein eintreten. Es ist zudem nicht immer einfach, ein Programm zusammenzustellen, welches ältere und jüngere Mitglieder gleichermassen anspricht. Doch wir arbeiten daran und geben unser Bestmögliches. Und das mit viel Freude und Elan.

Welchen Beitrag kann Ihr Verein für die Gesellschaft leisten?
Wir pflegen die Kameradschaft untereinander, was den Zusammenhalt fördert und die Probleme, die jeder im Alltag hat, vergessen lässt. Auch pflegen und erhalten wir alte Feuerwehr-Gerätschaften für die nächste Generation. So ist auch noch in Zukunft das Wissen da, wie es früher in der Feuerwehr war und mit welchen Geräten und Hilfsmitteln gearbeitet wurde. Ausserdem nimmt unser Verein aktiv am Dorfleben teil.

Welche Rolle spielt der Glaube in Ihrem Leben? Können Sie dafür ein konkretes Beispiel nennen?
Der Glaube ist für mich etwas sehr Persönliches und Privates. Er hilft mir, die schönen und belastenden Momente einzuordnen, die ich entweder im Feuerwehrdienst, als Angehöriger der Feuerwehr- Peers Thurgau oder als Mesmer erlebe.

Gibt es etwas, was die Kirche von Ihrem Verein lernen könnte?
Bei Neuerungen und Versuchen, neue Mitglieder zu gewinnen, sollten die bestehenden nicht in Vergessenheit geraten. Ihnen sollte immer Sorge getragen werden, denn die Mitglieder repräsentieren den Verein beziehungsweise die Kirche im Dorf. Und zwar auch bei den Leuten, die nicht aktiv am Vereinsleben oder dem kirchlichen Leben teilnehmen. Die Kirche ist heute dazu verpflichtet, auf die Leute zuzugehen. Nicht umgekehrt.

 

(Interview: Jana Grütter)


Von roundabout SG-APP (Rahel Schwarz) erfasst am 14.09 2018 11:50

Danke!

Vielen Dank für die Veröffentlichung des Artikels. Wir freuen uns über jedes interessierte Mädchen, über neue Partnerorganisationen oder Workshop-Anfragen. Freundliche Grüsse Rahel Schwarz kantonale Leiterin roundabout SG-APP

Von Maurer Charlotte erfasst am 06.01 2020 09:13

Erwachseme Taufe

Ein lieber Freund, der sich inzwischen sehr mit Gott verbunden hat, möchte eine Erwachsenen Taufe. Er ist als Kind reformiert getauft. Bitte können Sie uns da helfen?

Kommentar erstellen
KIRCHENBOTE E-PAPER

Alle Kirchenboten ab 2002 zum Lesen, Suchen und Herunterladen...

Mitreden!  | Artikel

Der Kirchenbote hat neu einen Blog. Reden Sie mit, schauen Sie herein. Es warten spannende Themen auf Sie. 

 


Neues Graffiti – «Michelangelo» in der offenen Kirche St. Gallen  | Artikel

Für die Installation «Die Pilger» von Johann Kralewski Ende August in der offenen Kirche St.Gallen entsteht an der Kuppel der Kirche ein neues Graffiti. Hier erste Einblicke vom 26. Juli 2021 in das entsthende Werk von Graffiti-Künstler Stefan Tschirren und Erklärungen dazu vom Intendanten Theodor Pindl. Ein ausführliches Interview mit dem Künstler sowie dem Intendanten können Sie hier verfolgen. Beide Clips stammen von Andreas Schwendener. 


(K)ein Spaziergang – Wirtschaft ist Care  | Artikel

Die siebte schweizerische Frauensynode erscheint im coronakonformen Gewand. Sie diskutiert mit dem Stationenweg »Wirtschaft ist Care - (K)ein Spaziergang» ein enkelinnentaugliches Wirtschaftsverständnis. Der Rundgang kann in Sursee individuell begangen oder bis Oktober 2021 von Gruppen gebucht werden. Die dazugehörige Broschüre dient als Wegleitung zu insgesamt 15 Stationen, an denen Aspekte menschlicher Bedürftigkeit und damit des Wirtschaftens behandelt werden. Sie kann als  pdf-Datei heruntergeladen werden.

Zusammen mit der Comic-Broschüre und dem Erklärfilm zu «Wirtschaft ist Care» stehen nun Grundlagen und Anregungen für die Umsetzung zur Verfügung, damit engagierte Menschen auch an anderen Orten ihren eigenständigen Rundgang einrichten können.


Alles Leben ist heilig!  | Artikel

Gemeinsam mit Peter Roth begleiten wir den Hotelier Roland Stump aus Wildhaus in sein alpines Jagdrevier am Toggenburger Altmann. Bis auf wenige Meter nähern wir uns einer dort lebenden Herde von Steinböcken. Ehrfürchtig spricht Roland über das Wesen dieser Tiere, zu denen er über das Jahr hinweg eine enge Beziehung aufbaut. "Auch wenn ich selbst nicht fähig wäre ein Lebewesen zu schiessen, macht mir die achtsame und auf das Ganze gerichtete Haltung von Roland tiefen Eindruck", sagt Peter Roth. Ferdinand Rauber spielt auf einem Felseninstrument Didgeridoo und das Chorprojekt St. Gallen singt Texte aus der Rede des Häuptlings Seattle.. Beim Film handelt es sich um die 21. Folge aus der Reihe «Zauberklang der Dinge» von Peter Roth.