Logo
Spiritualität

Brauche ich, was ich habe?

23.02.2016
ST. GALLEN. Das Netzwerk Junge Erwachsene organisiert die Aktion «40 Tage ohne». Das Verzichten während der Fastenzeit wird mit Videoclips unterstützt.

Fast alles scheint jederzeit und überall erhältlich. Gerade darum lohnt es sich, ab und zu bewusst zu fragen: «Brauche ich alles, was ich habe? Worauf kann ich während 40 Tagen verzichten? Aufs Shoppen? Auf Süsses? Auf Stress? Oder auf die heisse Dusche am Morgen?»

Weil es leichter fällt, gemeinsam zu verzichten, organisieren das Netzwerk Junge Erwachsene der Evang.-ref. Kirche des Kantons St.Gallen und das Bistum St.Gallen während der Fastenzeit die Aktion «40 Tage ohne». Sie ermutigt 18- bis 35-
Jährige, selbst herauszufinden, worauf sie 40 ­Tage lang verzichten könnten. Ob das die Zigarette, der Kaffee oder die Schokolade ist, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass dank des Verzichts neue Erfahrungen gemacht werden und die Sensibilität für unser Konsumverhalten gefördert wird. Die Vergangenheit zeigt, dass einige Teilnehmende durch die Aktion so motiviert waren, dass sie freiwillig länger auf eine Gewohnheit oder ein Konsumgut verzichten wollten.
 

Die Aktion wird unterstützt durch Videoclips von Studierenden der Schule für Gestaltung. Diese mussten in zehn Sekunden die Botschaft von «40 Tage ohne» auf den Punkt bringen. Die bestprämierten Clips werden in Bussen und Zügen ausgestrahlt, um für die Aktion zu werben. 

Wer sich online anmeldet, bekommt drei Mal Post mit Gedankenanstössen für den Verzicht. 

Anmeldung unter www.40-tage-ohne.ch

Text: Beni Müggler-Gruber | Foto: Marlene Burlet – Kirchenbote SG / Februar 2016


KIRCHENBOTE E-PAPER

Alle Kirchenboten ab 2002 zum Lesen, Suchen und Herunterladen...

Wir halten Abstand. Und im Glauben zusammen.  | Artikel

Das gemeinsame Innehalten und das stille Gebet werden uns durch diesen Frühling tragen. Hier entsteht eine Sammlung von Glaubensimpulsen, Gebeten und Beiträgen von Partnerkirchen: als Inspiration und Anregung, zum persönlichen Gebrauch, zum Weitergeben und Teilen.

 


Die St. Galler Corona-Bibel  | Artikel

In St.Gallen wird während der Corona-Krise ökumenisch die ganze Bibel von Hand abgeschrieben. Für die Kapitel des Neuen Testaments konnten sich über einen Doodle Einzelpersonen registrieren, das Alte Testament wurde von Kirchgemeinden, Vereinen usw. übernommen. Leute aus der Christlich-jüdischen Arbeitsgemeinschaft St.Gallen haben das Buch Kohelet abgeschrieben, das Predigerbuch Salomons. Andreas Schwendener – Verantwortlicher dieses Beitrags – hat die zwölf von Hand geschriebenen Kapitel vorbeigebracht, dabei Roman Rieger von der pastoralen Arbeitsstelle den Stand der eingegangenen Kapitel erläutert. 


Ohne Worte  | Artikel

Was ist eigentlich «ERG»?  | Artikel

Dieser Clip informiert über das Wahlpflichtfach «ERG», das im Kanton St. Gallen in zwei Varianten angeboten wird.