Logo
Kirche

Gewünscht: Mehr Gestaltungsfreiraum

21.09.2022
Das Projekt Junge Menschen in der Kirche ist 2022 an verschiedenen Standorten im Kanton unterwegs und erforscht Ideen für die zukünftige Ausrichtung der Kirche. Das «Zukunftslab» hat mittlerweile dreimal Zwischenhalt gemacht. Aus Rorschach und Wattwil liegen nun erste Thesen vor.

Während sich in Rorschach die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem Thema «Oberstufe» widmeten, dazu Ideen und Anregungen sammelten, wurde beim Zwischenhalt in Wattwil das Thema «Mitarbeitende» vertieft und aus verschiedenen Perspektiven betrachtet.

«Laborwände» waren voll
Am Ende der «Forschungs-Aufenthalte» in Rorschach und Wattwil waren die Laborwände jeweils vollgeschrieben – mit Erfahrungen und Visionen, aber auch mit Risiken und Hindernissen, wie der Verantwortliche Klaus Fischer in einer Mitteilung schreibt. Dabei haben sich bereits zwei (Hypo-)Thesen verfestigt.In Rorschach kamen die «Forschenden» zum Schluss, dass künftig die Gemeinden für den Weg zur Konfirmation einen grösseren Gestaltungsfreiraum haben müssten. Anstelle immer detaillierterer Regelungen träten so Wirkungsfelder, in denen die Jugendlichen Kompetenzen entwickeln könnten, kam das «Laborteam» zum Schluss. Es sog sich diese Satzung nicht aus den Fingern – vielmehr gingen Fragestellungen und eine SPOT-Analyse voraus (Stärke, Zufriedenheit, Probleme, Chancen und Gefahren). 

Interdisziplinär arbeiten
Auch in Wattwil kristallisierte sich zum Thema «Mitarbeitende» eine These heraus: «Für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sollen, wenn immer möglich, multiprofessionelle Teams verantwortlich sein. Dabei werden auch Mesmer, Musikerinnen und die freiwilligen (jugendlichen) Mitarbeitenden berücksichtigt», schreibt Klaus Fischer. Denn es werde, so zeigte die Vertiefung und Diskussion, das Zusammenwirken zwischen den Berufsgruppen vermisst und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden oft als Solistinnen und Solistinnen wahrgenommen. 

Die nächsten Zwischenhalte und Zukunftslaboratorien finden am 15. November in Rapperswil zur Bildung und am 26. Januar 2023 in Flawil zur Motivation statt. 

Text: Katharina Meier | Foto: Pixabay – Kirchenbote SG, Oktober 2022

Weiter Informationen zum Projekt Junge Menschen gibt es hier.


Von roundabout SG-APP (Rahel Schwarz) erfasst am 14.09 2018 11:50

Danke!

Vielen Dank für die Veröffentlichung des Artikels. Wir freuen uns über jedes interessierte Mädchen, über neue Partnerorganisationen oder Workshop-Anfragen. Freundliche Grüsse Rahel Schwarz kantonale Leiterin roundabout SG-APP

Von Anja Knöpfli erfasst am 20.11 2021 20:59

Taufbestätigung

Die Kantonalkirche ist Teil der Evangelisch-Reformierten Kirche Schweiz (Abgekürzt EKS). Diese empfiehlt allen Kantonalkirchen die Taufbestätigung oder Taufferinnerung zu feiern (Kap. 4.4 in der eigenen EKS Broschüre Tsufe in evangelischer Perspektive). Es ist eine Amtshandlung sogar in der Evangelischen Landeskirche Thurgau. https://eks.marc.beta.cubetech.ch/wp-content/uploads/2019/11/biblische_aspekte_taufe_de.pdf Leider wurde mir aber die Taufbestätigung schon verweigert n der Kantonalkirche St.Gallen von einem Pfarrer dieser, da ich Bisexuell bin und es wurde kein Stellvertreter organisiert! Leider hast du anders als im Thurgau kein Recht darauf, da es nicht in der Kirchenordnung von St.Gallen vorkommt! Wer Taufbestätigung auch kennt ist die überregionale Metal Church!

Kommentar erstellen
KIRCHENBOTE E-PAPER

Alle Kirchenboten ab 2002 zum Lesen, Suchen und Herunterladen...

Und was meinen Sie?  | Artikel

Ernte sei Dank! Landwirte wissen: Eine reiche Ernte ist nicht selbstverständlich. Hagel, Trockenheit und Schädlinge – vieles haben sie nicht in der Hand. Wie steht es mit Ihrer Dankbarkeit gegenüber einer reichen Ernte?  Diskutieren Sie mit!


Katja und die sieben Berge  | Artikel

Die Folge 34 von Zauberklang der Dinge erzählt von Katja Bürgler-Zimmermann. 

Die sieben Churfirsten im Toggenburg bilden zusammen eine starke Gruppe von Bergen und haben gleichzeitig alle ihr eigenes Wesen und Form. Das «Churfirstenlied» schrieb Peter Roth für das Churfirstenchörli, welches die Schwyzerörgeli-Spielerin Katja Bürgler-Zimmermann leitet. Wir besuchen sie zu Hause und sprechen mit ihr über Musik, Tradition und Wurzeln.