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Kirche, Gesellschaft

Herzlichen Dank für unzählige Rückmeldungen

Neuer Kirchenbote

01.02.2015
Überglücklich reagierte ich im Dezember 2014 auf ein Telefon des Verantwortlichen der Druckerei galledia, er halte nun die 1. Ausgabe des neuen Kirchenboten in den Händen.

Unzählige Zusatzanstrengungen im November und Dezember des letzten Jahres auf verschiedenen Stufen ermöglichten erst diese termingerechte Neugestaltung des Kirchenboten. Was in rund zwei Jahren geplant, neu konzipiert, diskutiert, in Betracht gezogen und wieder verworfen wurde, lag nun konkret vor. Ab sofort musste alles, was am «grünen Tisch» entschieden wurde, sich im Alltag bei den Leserinnen und Lesern bewähren.

Da wir als Kommission nie die Illusion hatten, dass ab der 1. neuen Ausgabe zum Thema «Adam und Eva» alles schon perfekt sein könnte, forderten wir Sie auf, uns Eindrücke und kon­krete Verbesserungsmöglichkeiten bekannt zu geben.
Die vielen Rückmeldungen Ihrerseits sind uns Beweis, dass sie ein grosses Interesse an einem neuzeitlich gestalteten Kirchenboten haben. Dafür danke ich Ihnen herzlich. Nachfolgend werde ich auf einzelne Punkte Ihrer Rückmeldungen kurz eingehen.

Neues Layout
Eine überwiegende Zahl von Leserinnen und Lesern begrüssen ausdrücklich das neue Layout etwa mit folgenden Bemerkungen:
«Gelungenes Design, leicht leserlich» (WL), «Übersichtliche Ordnung bei Kapiteln/Themen» (HA), «Die Aufmachung, Gliederung sowie Struktur gefällt mir sehr gut» (AR), «Einladende Titelseite und erst noch ungefaltet» (UP), «Handfreundliches Papier, besseres Format, ansprechende Rubriken – kurz: einfach ein Hit!» (RB).

Folierung
Auf der Seite der negativen Meldungen ist der neue Versand in der adressierten Folie eindeutig Spitzenreiter. Viele besorgte Leserinnen und
Leser können den Kommissions-Entscheid unter dem Aspekt des Umweltschutzes nicht nach­vollziehen.

Nach vielen Diskussionen und fachlichen Abklärungen meinerseits kann ich Ihnen aber folgendes sagen: Die heute verwendete Folie ist aus 100% biologisch abbaubarem Material gefertigt. Aber es gilt auch Versandvorschriften der Post zu beachten. Betreffend Offenversand erhielt ich von der Post-Annahme- und Logistikberatung in Zürich folgende Auskunft:
«Ein Offenversand im Format B4 hängt von folgenden Faktoren ab: Papierbeschaffenheit und Gewicht. Im Falle des KIRCHENBOTEN ist das Papier in Ordnung, das Mindestgewicht für einen Offenversand beträgt 100 Gramm, was im vorliegenden Fall nicht gegeben ist. Aus diesem Grunde wäre die Sendung zu falzen und durch Anpassung beim Layout ein Adressfeld bereit­zustellen.»

Aber genau das wollten wir nicht mehr, einen gefalzten Kirchenboten! Was sich nicht verändert hat, ist die Postvorschrift, dass Beilagen ausschliesslich in folierten Zeitschriften verschickt werden. Mit unserer generellen Folierung haben wir eine einheitliche Lösung angestrebt. Einzelne Leser haben auch die möglichen höheren Kosten des folierten Versandes angesprochen. Die Post-Antwort ist in dieser Frage eindeutig: Es entsteht kein Porto- Kosten-Unterschied zwischen dem aktuell folierten Kirchenboten und einer gefalzten Ausgabe ohne Folie.

Schriftgrösse
Nicht ganz überraschend taucht der Wunsch nach einer generell grösseren Schrift auf. Ich habe die Layout-Abteilung unserer Druckerei beauftragt, zu prüfen, welche Massnahmen das Lesen erleichtern könnten (grössere Schrift, Zeilen-Zwischenräume vergrössern, Gliederung in grösseren Textblöcken usw.) Sind die Ergebnisse dieser Abklärungen bekannt, wird die Kommission auf diesen Fakten basierend neu entscheiden.

Gemeindeseiten
Neu sind die Gemeindeseiten der jeweiligen Ausgaben wie bisher in der Mitte, aber geheftet eingefügt. Die erheblichen Mehrkosten für das blosse Einlegen der Gemeindeseiten konnten wir nicht verantworten. Nun gilt es aber eine Möglichkeit zu finden, diesen Teil optisch deutlicher gegenüber dem restlichen Inhalt des Kirchenboten abzuheben. Auch dazu ist ein Auftrag erteilt.

Neben diesen Hauptpunkten gibt es aber noch weitere kleinere Punkte im neuen Kirchenboten zu diskutieren und zu entscheiden, wie zum Beispiel Qualitätsansprüche an Farbbilder, das Verhältnis von Bildern und Texten, die Vielzahl der verwendeten Schriften usw. Nebst Layout-Fragen werden wir uns als Kommission in Zukunft auch vermehrt den Inhalten der einzelnen Ausgaben widmen können.

Wir von der Kommission, liebe Leserin, lieber Leser, sind überzeugt, dass der Start des neuen  Kirchenboten grundsätzlich gelungen ist; nun stehen aber noch diverse «Reparaturarbeiten» an, die wir umgehend angehen werden.


Text:  Hans-Paul Candrian, Präsident der Verlags- und Redaktionskommission des Kirchenboten 

 


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