Logo
Kirche

BKT für Kinder – eintauchen in eine spannende Welt

02.06.2016
Ganz speziell für Kinder am Bodensee Kirchentag (BKT): Geschichten, erzählt mit Egli-Figuren und Kulissen. Da heisst es: eintauchen in die spannende Welt der Bibel! Dodo Villiger wird durch dieses Angebot leiten und erzählt, was ihr wichtig ist und was sie motiviert.

Ein Kommentar von Dodo Villiger

Den BKT finde ich eine gute Sache. Mir gefällt die enorme Vielfalt des Programms. Besonders wertvoll finde ich, dass der Anlass ökumenisch ist und damit dem interkonfessionellen Dialog Raum bietet. 

Menschen brauchen Geschichten

Meine Motivation, mich am BKT zu beteiligen, liegt in der Begeisterung für Geschichten. Ich glaube, dass Kinder und Erwachsene Geschichten brauchen. Der Gehalt und die Aussagen von biblischen Geschichten können auch für unser Leben eine grosse Bedeutung haben. Kinder und Jugendliche sind Teil der Gemeinde, Teil der Kirche. Sie sind unsere Zukunft. Grund genug, ein Angebot für sie anzubieten. 

Viel Handarbeit

Egli-Figuren sind mit viel Handarbeit hergestellte Figuren, die sich bewegen lassen und frei stehen. Sie eigenen sich sehr gut, um biblische (oder auch zeitgenössische) Geschichten darzustellen oder zu erzählen. Kleidung, Haare und Kopfbedeckungen sind nach biblischem Vorbild gefertigt. Häuserkulissen, Bäume und viele Details aus dem täglichen Leben lassen das Umfeld lebendig werden. Kinder und Erwachsene bekommen eine mögliche Vorstellung vom Leben zu biblischer Zeit. Die Figuren werden sinnvoll in Schauplätze und Handlungen einer Erzählung gestellt, bewegt oder verändert. Ein typisches Merkmal der Eglifigur ist das Gesicht. Es hat keine Augen und keinen Mund. Durch die Körperhaltung und das Erzählen selber wird klar, welche Emotionen die Figur verkörpert. Auf dem Internet bietet http://egli-figuren-arbeitskreis.ch/ genauere Informationen zu den Figuren.

Der Weg zu Gott
Bei meinen Erzählungen mit Egli-Figuren stehen eigentlich immer die Menschen, ihre Beziehungen untereinander und ihre Beziehung zu Gott im Blickfeld. Es geht mir also nicht um die Kirche oder eine Kirche, sondern um die Menschen und ihren Weg mit Gott. Welchen Herausforderungen stehen sie gegenüber, welche Aufgaben müssen sie meistern, wie gestaltet sich das Zusammenleben, wie und wann spielt Gott eine Rolle? Das sind Fragen, die Menschen heute wie damals beschäftigen. Egli-Figuren eignen sich meines Erachtens sehr gut, um Gespräche, Gedanken und Gefühle zu thematisieren. Die Zuhörenden tauchen in die Erzählwelt ein, der Schauplatz wird lebendig. Hauptfiguren versuche ich so zu präsentieren, dass eine Identifiaktion mit deren Leben möglich wird. Freude oder Angst, Sorgen oder Heiterkeit klingen beim Hörenden selber an. Ich bin davon überzeugt, dass dies auch nachklingt.


KIRCHENBOTE E-PAPER

Alle Kirchenboten ab 2002 zum Lesen, Suchen und Herunterladen...

Zwischen Zebra und Löwe  | Artikel

An der St. Galler Olma kann man sich hinter einer Krippe fotografieren lassen – umgeben von exotischen Tieren. Hinter der ungewöhnlichen Aktion steckt die reformierte Kiche des Kantons St. Gallen.


«Pilger»  | Artikel

Mit dem Lied «Mariam Matrem», vorgetragen vom «Pilgerprojektchor Inscriptum», erleben wir in diesem kurzen Trailer die «Pilger» des Künstler Johann Kralewski, wie sie in der Offenen Kirche St.Gallen auf das Graffiti «des offenen Himmels» von Stefan Tschirren blicken und sich in die Kirche St.Mangen bewegen - am 24.9.2021. Leitung des Projektchors: Walter Raschle. Clip: Andreas Schwendener

Umzug in die Kirche St. Mangen in voller Länge (38 Minuten).


«Back to the roots!» mit Zen-Meister Niklaus Brantschen  | Artikel

«Back to the roots», die Folge 24 von «Zauberklang der Dinge», verbindet die Refrains von zwei Liedern, die Peter Roth nach Gedichten von Dschallalu Din Rumi geschrieben hat. Beide giessen die tiefsten Einsichten aller Mystikerinnen und Mystiker, zu allen Zeiten, in poetische Worte und Bilder. In «This body is a rose» hören wir: Während Formen kommen und gehen, ist ihre Essenz unvergänglich, ewig! Und in «Don’t go away» sagt Rumi: Die ganze Schöpfung, alles fließt aus der gleichen Quelle – kehren wir zu ihr zurück – back to the root of the root! Barbara Balzan und Niklaus Brantschen – die junge Sängerin und der alte Zen-Meister, die Frau und der Mann – teilen ihre Gedanken zu diesen Liedern.


Bloggen Sie mit!  | Artikel

Der Kirchenbote hat neu einen Blog. Reden Sie mit, schauen Sie herein. Es warten spannende Themen auf Sie.