Logo
Kirche

«Predigt muss Hand und Fuss haben»

Für Marianne Kramer ist das «Unser Vater» und das Fürbitte-Gebet im Gottesdienst unabdingbar.

«Ich gehe immer wieder gerne in einen Gottesdienst. Und ich freue mich, wenn in der Predigt Geschichten wiedergegeben werden, die sich mit alltäglichen – erfreulichen oder unerfreulichen – Themen befassen, die uns beschäftigen, man diese aber gleichzeitig mit Geschichten in der Bibel vergleichen kann, also Hand und Fuss haben. 

Nachvollziebhar, kindesgerecht

Oft merke ich nach einem Gottesdienst, dass mir die gehörten Worte nicht nachhallen, sozusagen etwas ‹hoch gestochen› daherkamen. Gerade in einem Familiengottesdienst erwarte ich, dass gut begreiflich und kindgerecht gepredigt wird. Es ist gut, wenn die Predigt fundiert daherkommt. Für mich aber sollte sie nicht zu fromm, zu bestimmend oder gar zu moralisierend sein. Weil ich schon immer gerne gesungen habe, singe ich mit Begeisterung auch im Gottesdienst, und bin froh, wenn man die Lieder kennt oder diese eine einfache Melodie haben, und alle Gottesdienstbesucher mit Freude und Begeisterung mitsingen können.

Zwei unabdingbare Punkte

Zwei Punkte in einem Gottesdienst sind für mich unabdingbar: Das gemeinsame Gebet des ‹Unser Vater› und das Fürbitte-Gebet zum Schluss. Und auch bei letzterem ist es mir wichtig, dass Themen aufgegriffen werden, die uns beschäftigen und bewegen, und die Worte sich nicht um Dinge drehen, die ‹aus der Luft geholt sind›. Und zu guter Letzt sollte ein Gottesdienst ohne spezielle Feierlichkeit nicht länger als eine Stunde dauern.

 

Text | Foto: Reto Neurauter, Grabs  – Kirchenbote SG, Oktober 2016

 

 


KIRCHENBOTE E-PAPER

Alle Kirchenboten ab 2002 zum Lesen, Suchen und Herunterladen...

Kurs «Nahe sein…»  | Artikel

Die Begegnung mit schwer kranken und sterbenden Menschen erfordert Respekt, Offenheit und Einfühlungsvermögen. Der Grundkurs möchte entdecken helfen, wie wir für Menschen am Ende ihres Lebens dasein können. Der Kurs bietet Gelegenheit, sich mit der eigenen Sterblichkeit, mit dem Tod und dem Abschied auseinanderzusetzen. Die ökumenische Fachstelle «Begleitung in der letzten Lebensphase» (kurz BILL) bietet am 16. und 23. November in Wattwil einen Kurs an. Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte dem Flyer.


Den Kirchenboten geprägt  | Artikel

Er hat 24 Jahre den St. Galler Kirchenboten gestaltet: Mit der Pensionierung per Ende Juni verlässt Andreas Schwendener mit Kürzel as die Redaktionsstube.


St. Galler Singtag 2019  | Artikel

«Suche Frieden» ist eines der diesjährigen Singtaglieder sein, die  am 27. Oktober mit allen Interessierten in der St.Galler Lokremise geteilt werden. Weil dann aber das Jahr schon zu weit fortgeschritten ist, um noch ein Lied zur Jahreslosung zu lancieren, hat die Spurgruppe «Suche Frieden» bereits jetzt aufgenommen – diesmal sogar mit Video: Saxofonist ist Peter Lenzin, und er wird uns dieses Jahr auch mit seinem Spiel beim Singtag beehren!

Noten, Demo zum üben und den Flyer finden Sie unter der Agenda.


Warum Religionsunterricht?  | Artikel

Dieser Clip informiert über das Schulfach «Religionsunterricht», welches im Kanton St. Gallen von den evangelisch-reformierten Kirchgemeinden angeboten wird.