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Leben & Glauben

Die Vision in der Wildnis gefunden

24.09.2016
THURGAU. Zehn Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter der Evangelischen Landeskirche Thurgau setzten sich in der Einsamkeit der schwedischen Schärenlandschaft einer ganz persönlichen Suche nach Visionen aus.

Von Brunhilde Bergmann

Junge Menschen sind beim Übergang ins Erwachsenenalter mit vielen Fragen konfrontiert. Die Visionssuche kann helfen, Antworten darauf zu finden. Um die Jugendlichen bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe unterstützend begleiten zu können, setzten sich zehn Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter der Evangelischen Landeskirche Thurgau selber diesem Prozess aus. Dafür verbrachten sie eine abenteuerliche Weiterbildungswoche in Schweden.

Grenzen erfahren

Bereits das Übersetzen vom Festland zur Insel im Zweierkajak bei starkem Gegenwind wurde für manche zur Grenzerfahrung. Allein auf einer kleinen Schäreninsel in der Ostsee, ausgestattet nur mit dem Überlebensnotwendigsten, Bibel, Tagebuch und einer Anleitung für die Visionssuche, begegneten sie sich selbst und Gott. Die erlebnispädagogische Weiterbildungswoche von der Fachstelle für Jugendarbeit fand erstmals statt. Weil sie oftmals als «Einzelkämpfer» in ihren Kirchgemeinden unterwegs seien, schätzten die Jugendarbeiter den Austausch untereinander ganz besonders, resümierte Thomas Alder, der die Bildungswoche leitete.

Kurs für Jugendliche steht an

Im Juli 2017 führt die Fachstelle Jugendarbeit erneut ein Abenteuerlager durch. Das sogenannte «iMove Survival» richtet sich an Jugendliche ab 17 Jahren und junge Erwachsene, die bereit sind, für ein paar Tage den gewohnten Luxus des Alltags in ein einfaches Leben in der Natur von Schweden einzutauschen. 

 

In einer anderen Tiefe

«Es war eindrücklich, 24 Stunden auf einer einsamen Insel mit einem Durchmesser von 100 Metern zu verbringen. So konnten wir in einer ganz anderen Tiefe Neues übereinander und uns selbst erfahren. Sehr spannend fand ich zum Beispiel, welches die Freuden, Leiden und Herausforderungen im Alltag der anderen Jugendarbeiterinnen und –arbeiter sind.» 

Remo Kleiner-Dunkel, Teilnehmer und Jugendarbeiter in der Evang. Kirchgemeinde Berg 


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