News aus dem Kanton St. Gallen

Auszeichnung für Elisabeth Augstburger

min
26.04.2018
Landratspräsidentin Elisabeth Augstburger erhielt den Dienstagsmail-Award für Öffentlichkeitsarbeit. Ihre Leitlinien: Zuhören und wertschätzen.

Am 8. April erhielt die Baselbieter Landratspr├Ąsidentin und EVP-Politikerin Elisabeth Augstburger den Dienstagsmail-Award f├╝r ├ľffentlichkeitsarbeit. Mit seinen Dienstagsmails stellt der Kommunikationsfachmann Markus Baumgartner kirchliche Initiativen und engagierte Christen aus der ganzen Schweiz vor, um zu ermutigen. Zu den fr├╝heren Preistr├Ągern geh├Âren unter anderem Schwester Ingrid Grave und die reformierte Z├╝rcher Pfarrerin Katharina Hoby. Die ┬źAuszeichnung f├╝r gelungene Kommunikation┬╗ vergab Markus Baumgartner dieses Jahr zum 9. Mal.┬á

Die Leserschaft des Dienstagsmails k├╝rte die Gewinnerin per Online-Voting. Die W├Ąhlenden w├╝rdigten den ehrenamtlichen Einsatz f├╝r Kinder, Benachteiligte und die Umwelt der 57-j├Ąhrigen Politikerin aus Liestal sowie ihr glaubw├╝rdig praktiziertes Christentum.

Elisabeth Augstburger ist nicht nur bei den W├Ąhlenden beliebt. Als das Kantonsparlament sie letztes Jahr zur obersten Baselbieterin k├╝rte, erhielt sie 75 von 80 Stimmen. Und auch die Medien berichteten positiv. Die ┬źBasler Zeitung┬╗ schrieb, sie sei eine Pers├Ânlichkeit, die helfe, ohne zu fragen, was es ihr selber n├╝tzt.

Transparenz wird gesch├Ątzt
Die ┬źSchweiz am Sonntag┬╗ meinte: ┬źManche sehen in Elisabeth Augstburger den personifizieren guten Menschen.┬╗ Auf ihre Beliebtheit angesprochen sagt die Vielgelobte: ┬źWie ich von den Leuten h├Âre, sch├Ątzen sie den respektvollen Umgang, meine Transparenz und Glaubw├╝rdigkeit und meine zahlreichen Engagements an verschiedenen Orten.┬╗ Elisabeth Augstburger ist ausgebildete Versicherungskauffrau, hat zwei erwachsene T├Âchter und eine Enkelin. In Liestal leitet sie Deutschkurse f├╝r fremdsprachige Frauen, die sie mit aufgebaut hat. Sie politisiert seit bald zwanzig Jahren. Von 2001 bis 2015 im Einwohnerrat Liestal, seit 2003 im Landrat. Hier besch├Ąftigt sie sich mit Themen aus den Bereichen Umwelt, Soziales, Familie und Gesundheit. Die Auszeichnung mit dem Dienstagsmail-Award ┬źermutigt mich und ist eine Wertsch├Ątzung meiner Arbeit┬╗, freut sie sich. Die Preistr├Ąger erhalten die Auszeichnung f├╝r ihre ┬źgelungene Kommunikation┬╗. F├╝r Elisabeth Augstburger heisst das, ┬źdass ich mich auf Themen einlasse und mich mit ihnen befasse. Aber auch aktives Zuh├Âren geh├Ârt dazu und klar, verst├Ąndlich und wertsch├Ątzend zu kommunizieren.┬╗

Als EVP-Politikerin steht Elisabeth Augstburger zu ihrem Glauben. ┬źIch rede gerne ├╝ber meine Beziehung zu Gott. Ich lasse es jedoch offen, ob die Leute mich darauf ansprechen und sich auf ein Gespr├Ąch einlassen wollen.┬╗ Schwierigkeiten habe ihr das bis jetzt nicht bereitet, im Gegenteil. ┬źEs gab schon Situationen, dass jemand spontan ein Gebet w├╝nschte. Ich freue mich ├╝ber solche M├Âglichkeiten.┬╗

Neben dem Engagement hoben die W├Ąhlenden Augstburgers glaubw├╝rdig praktiziertes Christentum hervor. Wie schafft sie es, nicht nur als Christin, sondern auch als Politikerin glaubw├╝rdig zu sein? ┬źDas, was ich sage, will ich auch tun,┬╗ betont sie und f├╝gt hinzu: ┬źEs ist mir wichtig, auch im Sinne meiner Werte als Christ zu politisieren.┬╗ Ihre Werte beruhen auf der Bibel. ┬źF├╝r mich zentral ist, dass ich diese Werte nicht nur kenne, sondern sie lebe, mit der Hilfe von Gott.┬╗

Karin M├╝ller, 26. April 2018

 

Unsere Empfehlungen

U33 und die Gretchenfrage zur Religion

U33 und die Gretchenfrage zur Religion

Pünktlich zu Ostern hat die Schweizer Illustrierte SI in Zusammenarbeit mit den Landeskirchen eine Sonderbeilage zum Thema Kirche und Jugend herausgegeben. Die SI stellt dabei die Gretchenfrage, was junge Menschen unter 33 Jahren heute mit dem christlichen Glauben und der Kirche verbindet.
Auf den Spuren des Nazareners

Auf den Spuren des Nazareners

An Ostern feiert die Christenheit die Auferstehung Jesu Christi. Die Evangelien berichten, dass Jesus aus Nazaret während dreier Jahre predigte und Wunder tat. Sein Auftritt veränderte die Geschichte der Menschheit und fasziniert bis heute. Aber wer war dieser Nazarener wirklich?
Kunstwerke als Botschafter eines bedrängten Landes

Kunstwerke als Botschafter eines bedrängten Landes

Die Ukraine kämpft um ihr Überleben. Auch die Kunst des Landes leistet ihren Beitrag dazu. Das Kunstmuseum Basel präsentiert derzeit in der Ausstellung «Born in Ukraine» eine Auswahl bedeutender Werke aus der Kyjiwer Gemäldegalerie, dem nationalen ukrainischen Kunstmuseum.