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Tipps

Leben mit leichtem Gepäck

Habenicht ist der Ansicht, es sei höchste Zeit, Religion neu ins Spiel zu bringen und Gegenmodelle zu fanatischen und fundamentalistischen Haltungen zu entwickeln. Das Buch nimmt den Leser und die Leserin mit auf die Suche nach einer Spiritualität, die es wagt, materielle und religiöse Sicherheiten zu hinterfragen, um sich auf die unmögliche Möglichkeit einzulassen, in und aus der Gegenwart Gottes zu leben. 

Sich selbst formen
Diese Suche gleicht einer kleinen und abwechslungsreichen Reise durch Zeiten und verschiedene Disziplinen. Ausgehend von der Bibel als Quelle seiner Spiritualität, findet der Autor Ansätze für seine minimalistische Spiritualität bereits bei den Wüstenvätern, bei Martin Luther, Dietrich Bonhoeffer und Frère Roger Stutz und entwickelt so Grundelemente für die minimalistische Spiritualität; er entdeckt in einer soziologischen Studie die Sehnsüchte bei Extremsportlern und stellt sie in Verbindung zu dem Verlangen nach dem Transzendenten; er findet bei dem Philosophen Sloterdijk die Überzeugung, dass der Mensch in der Lage ist, sich durch Übung selbst zu formen; er lädt zu offenem Gespräch unter den Religionen ein und findet im gemeinsamen und offenen Gastmahl einen Vorgeschmack auf das kommende Reich Gottes. 

Querverbindungen
Es ist ein Buch, das immer wieder durch bildhafte Beschreibungen und Querverbindungen zu Kunst und Literatur überrascht. Und es ist schliesslich ein Buch, das motiviert und ein Stück weit auch dazu anleitet, den Glauben im täglichen Leben auf neue Weise einzuüben. 

Andrea Weinhold

Uwe Habenicht: «Leben mit leichtem Gepäck –
eine minimalistische Spiritualität»

ISBN 978-3-429-04442-8

 

 

KIRCHENBOTE E-PAPER

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Pop-Oratorium «Luther» begeisterte  | Leben mit leichtem Gepäck

Die Schweizer Uraufführung des Poporatoriums «Luther» fand am 3. November in der Olmahalle St. Gallen statt. Das musikalische Projekt entstand als Zusammenarbeit der Creativen Kirche Witten, der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen und der Evangelischen Allianz St.Gallen. Beide Vorstellungen waren ausverkauft und fanden beim Publikum begeisterten Zuspruch. Karsten Risseeuw war mit der Kamera dabei. 


Das Buch der Bücher – von Josef Geier  | Leben mit leichtem Gepäck

Der St.Galler Künstler Josef Geier konnte anslässlich des Reformationsjubiläums eine Skulptur in der Form einer begehbaren Bibel verwirklichen. Das Werk stand bei der Universität (Themenschwerpunkt: Bildung), auf dem Klosterplatz (Themenschwerpunkt: Basis & Beteiligung, beim Vadiandenkmal (Themenschwerpunkt: Befreiung) und beim Bahnhof (Themenschwerpunkt: Bewegung). In diesem Kurzporträt erzählt der Künstler, wie es zu diesem Projekt kam, das die Evang.-ref. Kirche des Kantons St. Gallen unterstützte. 

 


Uraufführung von Peter Roths Requiem  | Leben mit leichtem Gepäck

Im Auftrag der St. Galler Kantonalkirche hat der Musiker und Komponist Peter Roth ein Requiem geschaffen. Die Uraufführungen in St. Gallen und in Alt St. Johann zogen über 1500 Interessierte in Bann. Wer keinen Stuhl mehr ergattern konnte, dem bietet sich im kommenden Jahr nochmals die Gelegenheit «Wisst ihr denn nicht?» zu erleben, und zwar am: 


Samstag, 23. Februar 2019, 20 Uhr, in der evang. Kirche in Teufen
Sonntag, 10. März 2019, 17 Uhr, Kirche St. Maria Neudorf, St. Gallen
Samstag,15. Juni 2019, 20 Uhr, Grossmünster, Zürich
Sonntag, 23. Juni 2019, 17 Uhr, Lukaskirche, Luzern