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Tipps

Leben mit leichtem Gepäck

Habenicht ist der Ansicht, es sei höchste Zeit, Religion neu ins Spiel zu bringen und Gegenmodelle zu fanatischen und fundamentalistischen Haltungen zu entwickeln. Das Buch nimmt den Leser und die Leserin mit auf die Suche nach einer Spiritualität, die es wagt, materielle und religiöse Sicherheiten zu hinterfragen, um sich auf die unmögliche Möglichkeit einzulassen, in und aus der Gegenwart Gottes zu leben. 

Sich selbst formen
Diese Suche gleicht einer kleinen und abwechslungsreichen Reise durch Zeiten und verschiedene Disziplinen. Ausgehend von der Bibel als Quelle seiner Spiritualität, findet der Autor Ansätze für seine minimalistische Spiritualität bereits bei den Wüstenvätern, bei Martin Luther, Dietrich Bonhoeffer und Frère Roger Stutz und entwickelt so Grundelemente für die minimalistische Spiritualität; er entdeckt in einer soziologischen Studie die Sehnsüchte bei Extremsportlern und stellt sie in Verbindung zu dem Verlangen nach dem Transzendenten; er findet bei dem Philosophen Sloterdijk die Überzeugung, dass der Mensch in der Lage ist, sich durch Übung selbst zu formen; er lädt zu offenem Gespräch unter den Religionen ein und findet im gemeinsamen und offenen Gastmahl einen Vorgeschmack auf das kommende Reich Gottes. 

Querverbindungen
Es ist ein Buch, das immer wieder durch bildhafte Beschreibungen und Querverbindungen zu Kunst und Literatur überrascht. Und es ist schliesslich ein Buch, das motiviert und ein Stück weit auch dazu anleitet, den Glauben im täglichen Leben auf neue Weise einzuüben. 

Andrea Weinhold

Uwe Habenicht: «Leben mit leichtem Gepäck –
eine minimalistische Spiritualität»

ISBN 978-3-429-04442-8

 

 

KIRCHENBOTE E-PAPER

Alle Kirchenboten ab 2002 zum Lesen, Suchen und Herunterladen...

Mit Zwingli durch den Kanton – ein Roadmovie  | Leben mit leichtem Gepäck

Das Roadmovie mit Zwingli und der ReformierBar ist da! Hier sind Sie dabei. 


Mithören und ansehen: Gottesdienst zum Jubiläumsauftakt  | Leben mit leichtem Gepäck

Mit den Festgottesdiensten in St. Gallen und Gottesdiensten in den Kirchgemeinden startete am Sonntag, 5. November 2017 das Reformationsjubiläum im Kanton St. Gallen. Wer den Festgottesdienst nochmals hören oder ihn erstmals zu Gemüte führen will, dem bietet sich hier die Gelegenheit. Zudem hat Andreas Schwendener diverse Filme gemacht. Einblicke in folgende Themata sowie in den gesamten Gottesdienst (Abschluss und Auftakt) erhalten Sie hier: 

St.Galler Festgottesdienst 500 Jahre Reformation, 10 Uhr

Credo von Dorothee Sölle

Bleib bei uns Herr – mit «Auferstehung» von Marie Luise Kaschnitz

500 Jahre Reformation – Grussbotschaft von Regierungsrat Martin Klöti

Werdenberger Talsegen von Elsbeth Maag

St.Gallen: 500 Jahre Reformation – «Abschluss & Auftakt»


Zwitschern Sie mit!  | Leben mit leichtem Gepäck

Seit Ende September lädt der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) die Bevölkerung ein, über den Glauben nachzudenken. Dies geschieht mit einer Plakatkampagne oder mit den zwölf theologischen Kurzbotschaften, den Glaubenstweets. Lassen Sie sich vom Gezwitscher inspirieren!