Otto-Karrer-Vorlesung 2026 mit Prof. Dr. Jan Loffeld
23.09.2026 - 23.09.2026
Jesuitenkirche Luzern, Bahnhofstrasse 11a
Die Sprache der Verrücktheit ist nichts mehr und nichts weniger als die Verwirklichung der Sprache David Cooper Menschen, die religiöse Erfahrungen machen, berichten von Begegnungen mit einer letztlich nicht erfahrbaren Wirklichkeit, die sich in ihrem Leben geltend macht. Nach einem psychotischen Erleben beschreiben Betroffene das Eindringen von etwas Fremden, Anderen ins eigene Erleben. Zudem schildern Menschen Entgrenzungserlebnisse, ein Verschwimmen der klaren Grenzen des Ich und eine Verschmelzung mit der Umwelt. Wo gibt es Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede? Wo begegnen sich die «Sprache der Verrücktheit» und die religiöse Sprache? Mit: Regine Munz, PD Dr., Theologin, Psychiatrieseelsorgerin