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Kultur

Weihnachtsgeschichte zum Leben erweckt

Am Sonntag, 10. Dezember fand die Weihnachtsreise zum ersten Mal statt. Die Weihnachtsgeschichte wurde als Freilichtspiel in den Gassen der Altstadt St. Gallen aufgeführt. Über 100 Laiendarsteller und Helfer, Schafe und Kamele trotzten dem stürmischen Wetter, um am ersten Sonntagsverkauf der Stadt St.Gallen einen besinnlichen Kontrastpunkt zu schaffen.

Am Eingang zur Marktgasse und am Multertor wurden die Besucherinnen und Besucher von Skriptoren empfangen und wie vor mehr als 2000 Jahren mit ihrem Hab und Gut registriert. Viele lustige Gespräche waren die Folge – es wurden Besitztümer wie Olivenhaine, Rebberge oder gar Sklaven angegeben. König Herodes sass auf seinem Thron mitten auf der Marktgasse. Dort konnte man seinen wichtigsten biblischen Szenen folgen.

Dominante Herrscher
Begleitet von Fanfaren und römischen Soldaten liess sich erahnen, wie dominant der damalige Herrscher, abgesandt vom römischen Kaiser Augustus, gewesen sein muss. Deutlich ruhiger präsentierten sich die Schauplätze der Hirten auf dem Grüningerplatz und die Krippe mit Maria, Josef und dem Jesuskind auf dem Klosterplatz. Die Heiligen Drei Könige waren mit richtigen Kamelen unterwegs, um den neu geborenen König zu besuchen.

Nächste Reise im Dezember 2018
Die nächste Weihnachtsreise findet am Sonntag, 9. Dezember 2018 in St.Gallen statt. Die Weihnachtsreise St. Gallen ist als Verein organisiert und hat den Zweck die Botschaft der Weihnachtsgeschichte zu den Menschen zu. Vereinsmitglieder sind die katholische Kirche im Lebensraum St.Gallen, die evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen, die christkatholische Kirchgemeinde St.Gallen, die evangelische Allianz St.Gallen sowie der oekumenische Verein WirkRaumKirche.

 

Text und Bilder: Markus D'Alessandro – Kirchenbote SG, 13. Dezember 2017


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Tenöre gesucht– Luther Oratorium in St. Gallen!  | Artikel

Ein Pop-Oratorium über den Reformator Martin Luther wird am 3. November erstmals in der Schweiz aufgeführt. Für das Projekt in St. Gallen wurden  Sängerinnen und Sänger gesucht, wie der Website des Trägervereins zu entnehmen ist.

Zur grossen Freude der Organisatoren ist der 300-köpfige Projektchor zum Luther-Pop-Oratorium bereits praktisch voll besetzt, und er soll auch noch grosszügig «überfüllt» werden.Was aber noch fehlt, sind 25 weitere Männerstimmen – vorzugsweise Tenöre (oder Tenösen)! Wer hat noch nicht, wer will nochmal? «Wir freuen uns über jede weitere Anmeldung!», schreibt Andreas Hausammann.

www.luther-oratorium.ch

Mitmachen kann man unabhängig von kirchlicher Zugehörigkeit. Eine Anmeldung ist nur online möglich!


Zwitschern Sie mit!  | Artikel

Seit Ende September lädt der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) die Bevölkerung ein, über den Glauben nachzudenken. Dies geschieht mit einer Plakatkampagne oder mit den zwölf theologischen Kurzbotschaften, den Glaubenstweets. Lassen Sie sich vom Gezwitscher inspirieren!


Bike und Bibel  | Artikel

Die St.Galler Kantonalkirche nahm 2003 einen Trend vorweg. Als der Begriff E-Bike noch in den Sternen stand, setzte sie aufs Fahrrad und eröffnete den Bibel-Veloweg. Zeit also, ihn wieder in Erinnerung zu rufen und sich auf das Velo zu schwingen, eine Tour zu unternehmen. Mehr erfahren Sie hier.

Der Flyer und die Velokarte dazu