Gelungener Bettag mit Regierungsrat Beat Tinner
«Glücklich sind, die Frieden stiften.» So lautete die Begrüssung zum Gottesdienst am Bettag in der reformierten Kirche Lichtensteig. Der Bibelvers war nicht zufällig ausgewählt, denn das lateinische Wort für «glücklich» ist beatus – davon kommt der Vorname Beat. Damit war der Bogen geschlagen zum prominenten Bettagsgast, Regierungsrat und Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements Beat Tinner.
Bewahren und Bewähren
«Vieles von dem, was unser Leben trägt, haben wir nicht selbst geschaffen. Es ist uns anvertraut», eröffnete Beat Tinner seine Gastpredigt. Um darauf das Thema Wasser aus dem Dürresommer 2026 mit dem lokalen Lichtensteiger Wasserreservoir Burg aufzunehmen. Die Leitfrage aber ist für ihn: «In welchem Zustand geben wir weiter, was uns anvertraut ist?» Dabei geht es um das Bewahren für die Gaben der Schöpfung. Beim Bewähren aber geht es um die Zukunft, dort wo es verschiedene Meinungen gibt: «Können wir einander trotzdem zuhören?» Mit dem Motto «Bewahren und Bewähren» ist klar: Es braucht das Gemeinsame. «Wir übernehmen etwas, um es eines Tages weiterzugeben», sagte Beat Tinner.
Grosser Auftritt des Kirchenchors
Unter der Leitung der Musikerin Heidi Preisig hat der rund 50köpfige Kirchenchor Mittleres Toggenburg mehrere Lieder gesungen im Gottesdienst. Dazu gehören «We are the World», der Friedenssong von Michael Jackson, und eine englische Fassung der Bitte «Herr, bleibe bei uns». Pfarrer Daniel Klingenberg hat den Rahmen des Gottesdienstes gestaltet und die stattliche Gottesdienstgemeinde zum anschliessenden Apéro eingeladen.
Gelungener Bettag mit Regierungsrat Beat Tinner