Unverschämt nackt Adam und Eva schämten sich ihrer Nacktheit. So wird die Paradieserzählung oft gedeutet. Doch diese Deutung ist ein tragisches Missverständnis. Der Grund der Scham liegt nämlich woanders.
Ein Dorf kämpft seit 43 Jahren für den Frieden In Neve Shalom leben Juden und Palästinenser friedlich zusammen. Wie sie dies auch während des jüngsten Kriegs zwischen Israel und der Hamas schafften, schildert die Friedensaktivistin Evi Guggenheim Shbeta.
«Wo Menschen Wunder zum Überleben brauchen, werden auch Wunder erlebt» Urs Pilgrim, Facharzt für Innere Medizin in Muri (AG) und Benjamin Schliesser, Professor für Neues Testament an der Universität Bern, diskutieren über Wunderheilungen zur Zeit Jesu und heute.
Prediger dürfen Menschenwürde nicht verletzen Menschen abzuwerten, ist ein Straftatbestand. Der runde Tisch der Religionen beider Basel hat eine Empfehlung erarbeitet, wie mit diskriminierenden Passagen in religiösen Schriften umzugehen sei.
Wer den Kopf bedeckt, zeigt Demut Manche Christinnen bedecken ihr Haar beim Beten bis heute mit einem Schleier. Von Kopfbedeckungen erzählt bereits die Bibel. Sie sind mit der Frage verbunden, wie Gott den Menschen begegnet und wie sie darauf antworten.
«Die Armee ist keine Mordtruppe» Der katholische Armeeseelsorger Stefan Staub aus Teufen AR nimmt Stellung zum sechsten Gebot: «Du sollst nicht töten!»
Recht wird nicht mit Strafen begründet, sondern mit Ethik Der Einfluss der Zehn Gebote in Kultur, Gesellschaft und Theologie ist enorm – von Luthers Katechismus bis zur Menschenrechtserklärung. ie sind mehr ethische Überlegungen als ein Strafgesetz. Mittlerweile sind sie x-fach kopiert worden. Doch auch das Original fasziniert bis heute.
Gebote befreien «Du sollst keine anderen Götter haben neben mir», lautet das erste Gebot. Doch dieser Monotheismus ist nicht intolerant und einengend, sondern befreiend. Denn Gott hat das Volk Israel aus der Sklaverei geführt.