«Eine neue Schamlosigkeit ist erreicht» Morddrohungen, Beschimpfungen, Hass-Mails: Auch in der Schweiz müssen Pfarrpersonen einiges über sich ergehen lassen. Eine Umfrage unter fünf Pfarrpersonen ergibt allerdings ein differenziertes Bild.
Ferien vom Krieg Unvorstellbar, dass heute jemand freiwillig nach Aleppo zurückkehrt. Doch die armenische Christin Suzan Khachigian-Apartian will nach neunzig Tagen in der Schweiz wieder zurück in den Krieg. Zuvor berichtet sie, wie das Leben in der umkämpften Stadt funktioniert und welchen Beitrag die örtliche ...
«Mir ist nichts heilig!» Heilige Kühe, heilige katholische Kirche, heiliger Krieg, heiliger Bruder Klaus: Die kleinste reformierte Kantonalkirche der Schweiz diskutierte fünf Tage lang mit zahlreichen Prominenten über Werte und religiöse Haltungen. Es zeigte sich: Nicht nur der Papst, auch Ratten und Kühe sind heilig.
Vom Totentänzer zum Bilderstürmer Niklaus Manuel war der Mann der Stunde im Bern der Reformationszeit. Das Bernische Historische Museum widmet dem umtriebigen Künstler, Söldner und Politiker eine Sonderausstellung. Ein fiktiver Stadtrundgang zeigt Manuel als schillernde Figur in einer Epoche des Umbruchs.
Wie viel Schule braucht die Kirche? Der Lehrplan 21 bringt auch Veränderungen für die Kirchen. Mit diesen setzte sich die Synode, das Parlament der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen, am Montag, 5. Dezember, auseinander.
Zürcher Kirche will sich wehren Eine Kompensation für Verluste, die Zürcher Kirchgemeinden wegen der Unternehmenssteuerreform III (USR III) erleiden, hat der Kanton nicht vorgesehen, wie am Dienstag bekannt wurde. Die Kantonalkirche will das nicht hinnehmen.
«Die Kirche sollte sich in die Gesellschaft einbringen.» 500 Jahre nach Luthers Thesenanschlag in Wittenberg haben die Kantonalkirchen erneut Thesen formuliert. Diese stellen Jesus Christus ins Zentrum, nicht zur Freude aller, wie ein Podium mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft in Bern zeigte. Sie forderten eine Kirche, die sich in die Gesellschaft ...
Den Staat in den interreligiösen Dialog einbinden Zum Zehn-Jahre-Jubiläum hat der «Interreligiöse Dialog» die «Schaffhauser Erklärung» lanciert, in der die Religionsgemeinschaften und der Staat ihren Willen zum Dialog bekunden. Gemäss dem Schaffhauser Regierungsrat Christian Amsler nimmt sein Kanton damit schweizweit eine Vorreiterrolle ein.