News aus dem Kanton St. Gallen

«Peacks» – das Projekt für junge Erwachsene

von Hans Looser
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20.01.2026
Junge Erwachsene des Thur- und Neckertals sind einander in den vergangenen drei Jahren immer näher gerückt: dies dank eines Pilotprojekts. Nun wird «Peacks» im Toggenburg fest verankert und in Form einer Regionalstelle weitergeführt.

Die dreijährige Aufbauphase, welche durch die Kantonalkirche getragen und von den fünf Evang.-ref. Kirchgemeinden Nesslau, Ebnat-Kappel, Oberer Necker, Mittleres Toggenburg und Unteres Toggenburg begleitet wurde, trägt Früchte. Das Projekt für junge Erwachsene wird seit Januar in Form einer Regionalstelle weitergeführt und finanziert. 

Für Mitarbeit begeistert

Es gelang, junge Erwachsene aus der Region für Projekte und Mitarbeit zu begeistern, so wie es auch auf peacks.ch steht: «Die Kirche bietet neue Räume, offene Ansichten und Blicke über den Hügelrand – und all das entsteht mit und durch junge Menschen.»

Für die Arbeit mit jungen Erwachsenen im kirchlichen Raum gab es bisher kaum Konzepte. Die Bedürfnisanalysen aber zeigten, dass Beziehungsarbeit und Vorbilder junge Erwachsene heute für den Glauben begeistern können. Diese Arbeit ist Elena Policante mustergültig angegangen. Sie hat bei bestehenden Formaten und Teams angedockt, deren Weiterbestehen gesichert und weitere Fäden gesponnen und junge Erwachsene im Toggenburg zusammengeführt. Ein grosser Erfolg einer neuen Form der Kirche zeigte sich im Refresh Camp 2025 mit einer Toggenburger Gruppe von 51 Personen. Viele davon waren junge Erwachsene, die freiwillig eine Woche Ferien eingesetzt haben, um das Lager mitleiten zu können. 

Kirche endet nicht bei Konfirmation

Peacks wird so auch sichtbar und attraktiv für junge Menschen, sich selbst zu engagieren und mitzuwirken. Glaube respektive Kirche endet nicht bei der Konfirmation, sondern kann in passenden Formaten und Gelegenheiten präsent bleiben, erlebt und vertieft werden. Die Trägerschaft hat in den drei Projektjahren erkannt, dass die kleine, aber stetig wachsende Pflanze der Arbeit mit jungen Erwachsenen weiter Zeit und Ressourcen braucht und die Stelle darum weitergeführt werden muss. Vorerst ist dies für drei Jahre mit der 60%-Anstellung der Sozialdiakonin Elena Policante gesichert. Sie wird sich weiterhin für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Region engagieren und sich der abwechslungsreichen, aber auch fordernden Aufgabe stellen.

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